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Das Gotthard-Paradox: 17 km bohren, um eine Spur zu sperren

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Das Gotthard-Paradox: 17 km bohren, um eine Spur zu sperren

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Jeden Sommer stehen tausende Urlauber vor dem Gotthard-Strassentunnel in der Schweiz im Stau. Aktuell baut die Schweiz für über 2 Milliarden Franken eine gewaltige zweite Röhre durch die Alpen. Doch wer hofft, dass der Stau damit Geschichte ist, irrt sich. Nach dem geplanten Abschluss der Bauarbeiten und der Sanierung der alten Röhre bleibt das Nadelöhr bestehen: Die Schweizer Verfassung verbietet strikt eine Erhöhung der Strassenkapazität im Alpengebiet. Wir untersuchen, warum die Schweiz dieses Milliardenprojekt trotzdem durchführt, wie die traumatische Katastrophe von 2001 den Bau erzwang und warum Kritiker die zweite Röhre als "Trojanisches Pferd" bezeichnen. 00:00 PROVISIONAL - Der legendäre Gotthard-Stau 01:15 PROVISIONAL - Die Zündung: Die Katastrophe von 2001 03:00 PROVISIONAL - Die Kapazitätsbremse: Warum die zweite Spur leer bleibt 05:20 PROVISIONAL - Der Kampf im Berg: Stillstand bei der Tunnelbohrmaschine 07:15 PROVISIONAL - Die drei wahren Vorteile der zweiten Röhre 09:30 PROVISIONAL - Das Trojanische Pferd: Kippt das Gesetz? Alle im Video genannten Zahlen und Meilensteine (Stand: Sommer 2026) basieren auf offiziellen Angaben des Bundesamts für Strassen (ASTRA) und den Dokumenten des Schweizer Bundesrats. Die Kapazitätsbeschränkung ist in Art. 84 der Schweizer Bundesverfassung verankert. Ein besonderer Dank gilt dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) für die freundliche Genehmigung zur Nutzung der Projektfotos in diesem Video.