Stadtbahnen in Essen und Mülheim: Ein vielseitiges System mit einigen Kompromissen (2026)
TramChris
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Stadtbahnen in Essen und Mülheim: Ein vielseitiges System mit einigen Kompromissen (2026)
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Zwischen 1977 und 1979 wurde mit der Linie U18 eine städteübergreifende Stadtbahnlinie zwischen Essen und Mülheim an der Ruhr eröffnet. Neben einigen Tunneln und Hochbahnviadukten, verläuft ein großer Teil der Strecke auf dem Mittelstreifen der Autobahn A40. Weitere Strecken folgten zwischen 1981 und 2004, wobei auch längere straßenbündige Abschnitte hinzukamen. Zu einem vollständigen Umbau des meterspurigen Straßenbahnnetzes kam es jedoch nie, sodass auf manchen Strecken Dreischienengleise und unterschiedliche Bahnsteighöhen nötig sind.
Zwischen 1976 und 1985 erhielten die Essener und Mülheimer Verkehrsbetriebe insgesamt 31 Stadtbahnwagen des Typs B100S bzw. B80C. Die verschiedenen Serien unterscheiden sich teils deutlich voneinander, zum Beispiel durch verschiedene Türsteuerungen und Frontgestaltungen.
Als die Londoner Docklands Light Railway (DLR) im Jahr 1991 ihren noch jungen Fuhrpark erneuern musste, sicherte sich Essen 21 Fahrzeuge der LHB-Baureihen P86 und P89. Die für einen fahrerlosen Betrieb konzipierten Züge wurden einem aufwendigen Umbau unterzogen und erhielten unter anderem eine Fahrerkabine und einen Dachstromabnehmer.
Alle bisher eingesetzten Fahrzeuge werden in Kürze durch 51 Neuwagen des Typs CAF HF1 ersetzt.
0:00 Intro
0:35 Linie U11: Von Nord nach Süd
11:01 Linie U17: Steil bergauf zur Margarethenhöhe
12:52 Linie U18: Die "Modellstrecke" nach Mülheim
17:50 Mitfahrt im Düwag B80C
19:13 Mitfahrt im LHB P86