CRM Experience 2026: Interview mit Martin Wilhelm
Evalanche - SC-Networks GmbH
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CRM Experience 2026: Interview mit Martin Wilhelm
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Wie findet ein mittelständisches Industrieunternehmen das richtige CRM – und warum ist die Reihenfolge dabei entscheidend? Kevin Gründling trifft Martin Wilhelm von Leonhard Kurz auf der CRM Experience in der Nähe von Würzburg. Leonhard Kurz ist ein traditionsreiches Unternehmen mit Sitz in Fürth, spezialisiert auf Transferprodukte für den grafischen, holographischen und Kunststoffbereich – ein Bereich, der auf den ersten Blick weit weg von Marketing Automation wirkt, es aber längst nicht mehr ist.
Martin Wilhelm und sein Team sind bereits den zweiten Tag vor Ort, um sich über CRM-Lösungen zu informieren, sich inspirieren zu lassen und das passende Ökosystem rund um ein neues CRM zu evaluieren. Denn das bestehende System läuft aus und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Besonders spannend: Leonhard Kurz geht den umgekehrten Weg vieler Unternehmen. Statt ein vorhandenes CRM um Marketing Automation zu ergänzen, hat das Unternehmen bereits Evalanche als Marketing Automation Lösung eingeführt – entstanden aus einem Erstkontakt auf der CRM Experience im Vorjahr – und sucht nun gezielt nach dem passenden CRM als Ergänzung.
Im Gespräch mit Kevin Gründling macht Martin Wilhelm deutlich, dass er die Customer Journey immer als kompletten Pfad betrachtet. Ein starkes Marketing Automation Tool allein bringt wenig, wenn im Nachgang kein strukturiertes Follow-up stattfindet und Daten ungenutzt liegen bleiben. Gleichzeitig spricht er offen über die Herausforderungen bei der CRM-Auswahl: Cloud-Strategien, Datensicherheit und die Frage, wo Daten tatsächlich gespeichert werden, spielen eine zentrale Rolle – gerade bei US-amerikanischen Anbietern und vor dem Hintergrund aktueller politischer Entwicklungen.
Für Martin Wilhelm steht fest: Bevor ein neues Tool eingeführt wird, müssen Prozesse und Datenmanagement stimmen. Ohne saubere Daten und funktionierende Abläufe bringt auch das beste System keinen Mehrwert. Ebenso entscheidend ist das Zusammenspiel von Marketing und Vertrieb. Wer nicht vernetzt arbeitet und Marktbewegungen frühzeitig erkennt, arbeitet immer nur hinterher, statt proaktiv Chancen zu nutzen.
Sein Fazit für alle, die vor einer ähnlichen Entscheidung stehen: Das Fundament sind Prozesse und Daten. Wenn beides sauber aufgesetzt ist und die Menschen im Unternehmen für die neuen Werkzeuge begeistert werden, funktioniert am Ende auch jedes Tool. Ohne diese Basis bleibt jede Einführung Stückwerk.