Traditionelle Alpauffahrt - Öberefahre im Toggenburg
Hanspeter Frei
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Traditionelle Alpauffahrt - Öberefahre im Toggenburg
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Hanspeter Frei
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Die traditionelle Alpauffahrt – auch „Öberefahre“ genannt – ist ein festlicher Moment im bäuerlichen Jahreslauf, besonders im Appenzellerland und Toggenburg. Die Aufstellung folgt einer klaren, symbolträchtigen Choreografie, die nicht nur funktional, sondern auch kulturell tief verwurzelt ist.
Typische Aufstellung bei der Alpauffahrt:
1. Vorneweg: Ziegen, geleitet von Kindern in Tracht
Symbolisieren den Anfang des Zuges und die Verbindung zur Natur
2. Der Senn in Volltracht
Gelbe Kniebundhosen, rotes Brusttuch, schwarzer Hut
Trägt den „Fahreimer“ über der Schulter
Führt die Schellenkühe – meist drei Tiere mit abgestimmten Glocken
3. Begleiter in Sonntagstracht
Drei Männer mit braunen Hosen und rotem Brustuch
Unterstützen den Senn beim „Rugguussele“ (textloser Jodel) und „Zauren“ (Jauchzen)
4. Die restliche Herde
Kühe, Rinder, Kälber – manchmal auch ein Stier
Der Besitzer der Tiere folgt stolz, oft begleitet vom Appenzeller Sennenhund „Bläss“
5. Der Lediwagen
Beladen mit Sennereigeräten, Holzgeschirr oder Proviant
Schließt den Zug ab und symbolisiert die Arbeit auf der Alp