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Rheinschätze: Romantischer Rhein | Von Koblenz bis Rüdesheim | Rhein-Eifel.TV

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Romantischer Rhein - Koblenz bis Rüdesheim. Das romantische Obere Mittelrheintal mit den vielen Burgen, Baudenkmäler und historischen Altstädten zwischen Rüdesheim und Koblenz wurde 2003 in das Verzeichnis „Welterbe Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal“ aufgenommen. 00:00 Vorspann 00:43 Koblenz 01:16 Festung Ehrenbreitstein 01:44 Schloss Stolzenfels 02:05 Marksburg 02:16 Boppard 03:01 Burg Katz 03:10 Burg Maus 03:12 Burg Rheinfels 03:32 Loreley 03:55 Schönburg 04:13 Oberwesel 04:46 Günderodehaus 05:14 Pfalzgrafenstein 05:44 Burg Gutenfels 05:54 Bacharach 06:28 Burg Stahleck 06:50 Burg Rheinstein 07:19 Burg Reichenstein 07:42 Burg Sooneck 08:07 Burgen Fürstenberg, Heimburg, Nollig 08:26 Bingen 09:01 Burg Ehrenfels 09:14 Rüdesheim 10:04 Niederwalddenkmal Koblenz am Ausgang des Oberen Mittelrheintals hat neben dem Schloß, dem Deutschen Eck und der Seilbahn zur Festung einiges zu bieten. Die rechtsrheinisch gelegene Festung Ehrenbreitstein ist von 1817-1828 als militärisches Bollwerk gegen die Franzosen errichtet worden. Schloss Stolzenfels, nach Plänen des bekannten Baumeisters C. F. Schinkel aus einer Ruine errichtet, liegt oberhalb des Koblenzer Stadtteils Stolzenfels und kann im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Hoch oben auf einem kegelförmigen Fels über Braubach liegt rechtsrheinisch die bekannte Marksburg, Sitz der Deutschen Burgenvereinigung. Rund um den Marktplatz von Boppard mit der sehenswerten Kirche St- Severus befindet sich eine weitläufige Fußgängerzone mit zahlreichen Geschäften, Weinstuben, Restaurants und Hotels. Der alte Stadtkern ist innerhalb eines alten Römerkastell gewachsen, von dem heute noch eine ganze Reihe von Mauerresten zu sehen sind. Oberhalb von Sankt Goarshausen stehen die wiederaufgebauten Burg Katz und Burg Maus, die beide in Privatbesitz sind. Über der Stadt St- Goar steht eine der größten Festungsanlagen Europas: Burg Rheinfels. Auch Rheinfels mit seinen mächtigen Mauern wurde aus Ruinen wieder errichtet. Einer Sage aus dem 19. Jahrhundert zu folge ist die Loreley eine ihre langen, goldenen Haare kämmende und singende Nixe auf dem unscheinbaren Felsen an der B9 zwischen Kaub und Sankt Goarshausen. Die Schiffer wurden abgelenkt und ihre Schiffe zerschellten an den Felsenriffen. Die Stadt Oberwesel bietet neben der Burg eine fast vollständige Stadtbefestigung, die mit 16 Toren und Türmen noch weitgehend erhalten ist. Hoch über Oberwesel steht das Günderodehaus, ein scheinbar altes Fachwerk-Ensemble mit einer mächtigen Kastanie davor. Vor Kaub mit der Stadtbefestigung und dem Feldmarschall gewidmeten Blüchermuseum liegt mitten im Rhein auf einer Felsenklippe die wegen Form und Lage weltbekannte Burg Pfalzgrafenstein, die regelmäßig für Besichtigungen von Schiffen angelaufen wird. Auf einem Bergsporn oberhalb der Stadt Kaub liegt die sich in Privatbesitz befindende Burg Gutenfels, die früher mal als Hotel genutzt wurde. Im mittelalterlichen Ortskern von Bacharach scharen sich rund um die St.-Peter-Kirche in den teilweise kleinen und engen Gassen eine ganze Reihe von Fachwerk- und Bürgerhäusern. Hoch über der Stadt sind die bekannte Ruine der gotischen Wernerkapelle und die Burg Stahleck, heute eine beliebte Jugendherberge, unübersehbar. Rechts- und Linksrheinisch folgen eine ganze Reihe Burgen, die im Zuge der Rheinromantik aus Ruinen vom preußischem Adel wiederaufgebaut wurden. Die Burg Rheinstein (früher hieß sie Voigtburg) wurde als erste Burg am Rhein vom preußischen Prinzen Friedrich Wilhelm 1829 wieder errichtet. Dabei wurde der erste Entwurf als zu teuer verworfen. Die Ruine der Burg Sooneck gelangte im 19. Jahrhundert in den Besitz des späteren preußischen Königs, der sie zusammen mit seinen Brüdern als schmuckes romantisches Jagdschloss wieder aufbauen ließ. Der auch hier atemberaubende Blick auf das Rheintal ist allein schon einen Besuch wert. Linksrheinisch folgen bei Rheindiebach die Burgruine Fürstenberg mit noch großen Teilen des Originalputzes, die private Heimburg in Niederheimbach und gegenüber die Ruine Nollig. Die rechtsrheinische Burgruine Ehrensfels in den Weinbergen von Rüdesheim bildet mit dem Binger Mäuseturm ein reizvolles Ensemble. Gegenüber liegt Bingen, das neben dem Mäuseturm und der Nonne und Heilerin Hildegard von Bingen eine schmucke Fußgängerzone mit einer breiten Palette an Geschäften und Sehenswürdigkeiten wie die Burg Klopp, die Kirche St. Martin oder die Rochuskapelle auf dem Berg zu bieten hat. Im Mittelalter war Rüdesheim durch vier Burgen gesichert einer der wichtigsten Orte im Rheingau. Seit Ende des 19. Jahrhunderts ist die nur 144 Meter lange Drosselgasse mit ihren Weinlokalen weltbekannt. Oberhalb von Rüdesheim steht das 38 Meter hohe Niederwalddenkmal mit einem Hauptrelief, auf dem 133 Personen in Lebensgröße zu sehen sind. Vom Plateau über den Weinbergen, das mit einer Seilbahn zu erreichen ist, hat man eine sensationelle Aussicht auf das Rheintal.