Перейти к содержимому

Albtraumland 5 Das Licht ist aus emotionaler

Albtraumland Official

0:00 / 0:00

Albtraumland 5 Das Licht ist aus emotionaler

14 просмотров · 2 недели назад
Albtraumland Official
12 подписчиков
14 просмотров · 2 недели назад
Musik eines Introvertierten über Depressionen, Angstzustände, Albträume, extremen Stimmungsschwankungen u.Ä. für Andere, denen es ähnlich geht. WIR SIND NICHT ALLEIN! © Copyright 2026 by Albtraumland-official Es ist mitten in der Nacht, ich liege im Bett und habe das Gefühl, ich wache gerade auf. Ich liege auf dem Rücken, meine Hände liegen auf meiner Brust, als würde ich mich selbst festhalten, da bemerke ich, dass ich mich selbst ansehe, als würde ich selbst neben dem Bett stehen. Aus dem Augenwinkel sehe ich die Zimmertür, jemand steht dort, beobachtet mich und ich höre eine Art Hecheln, wie ein leises Zischen. Ich kann mich nicht bewegen, liege steif und wie gelähmt da und merke, wie etwas meinen Hals zuschnürt, ich immer weniger Luft bekomme; ein kalter Lufthauch streicht über mein Gesicht, mir läuft es eiskalt den Rücken herunter- die Hände auf meiner Brust werden immer schwerer, drücken immer mehr darauf und ich habe Schwierigkeiten, Luft zu holen, zu atmen. Noch immer kann ich mich nicht bewegen, sehe mich selbst neben dem Bett stehen und versuche, etwas zu sagen oder zu schreien, bekomme aber keinen Laut heraus, ich habe Angst. Luft zu holen fällt mir immer schwerer, meine Angst wird größer, ich kann mich nicht rühren, mich nicht äußern, mich selbst neben dem Bett stehend sehen, kann mich aber auch dort nicht bewegen oder eingreifen. Das Hecheln & Zischen der Person an der Zimmertür wird lauter, es wirkt aus dem Augenwinkel, als würde sie sich langsam dem Bett nähern, ein furchtbar fauliger und stechender Gestank wabert zu mir herüber, mir wird schlecht und es fühlt sich an, als würde sich mir der Magen umdrehen, ich kann mich immer noch nicht bewegen. Mich erfüllt das Gefühl der Hilflosigkeit, des Ausgeliefertseins, eine Träne läuft aus dem Auge die Wange herunter, tiefe Traurigkeit, Leere und Ohnmacht der Situation gegenüber überkommt mich mehr und mehr, ich kann nur noch ganz kurze Atemzüge tun, die Hände auf der Brust werden immer schwerer, als würden mehr und mehr Gewichte auf mir liegen; ich spüre ein Knacken im Brustkorb, eine Rippe ist dem Gefühl nach gebrochen. Ich fühle trotz fast vollständiger Dunkelheit im Zimmer, wie die Person von der Tür dem Bett immer näher kommt, der Gestank ist kaum zu ertragen, das schauderhafte Hecheln und Zischen ist fast ohrenbetäubend laut und es wirkt, als würde ich es sogar in meinem Kopf hören, mein Gehirn läuft wie ein sich füllendes Glas Wasser mit diesem Geräusch voll und mir tun die Ohren weh, ich bekomme Kopfschmerzen. Meine Augen wandern zu meinem anderen Ich, neben dem Bett stehend und mit verschränkten Armen, das, was ich von den Augen sehen kann wirkt wie eine Art prüfenden Blickes, verurteilend und ohne Mitleid. Als würde ich meinem eigenen Tod beiwohnen, ihn bewusst mitbekommen sollen, die Schmerzen im Brustkorb, das Knacken der Rippen, die immer kürzer werdenden Atemzüge; eine weitere Träne läuft mir die Wange herunter... In meinem Kopf steigt neben des Hechelns und Zischens ein dumpfes Gefühl auf, weil ich immer weniger Luft bekomme, ich merke, wie ich langsam das Bewusstsein verliere, viele Gedanken über schöne Erlebnisse, meine Freundin, gute Musik und tollen Büchern schießen mir gleichzeitig in den Kopf wie auf einer Autobahn und alle gleichzeitig. Eine bisher ungekannte starke, intensive Traurigkeit und Leere füllt meinen Körper langsam von den Füßen bis zum Bauch, ich kann mich immer noch nicht bewegen, versuche weiterhin, mich irgendwie zu rühren oder etwas zu sagen, zu schreien, wenigstens ein Wispern! Nein! Ich habe das Gefühl in ein tiefes, schier endloses Loch zu fallen, eine eiskalte, schwere Dunkelheit, die mich umfängt und fest umklammert, mich mehr und mehr drückt und regelrecht zerquetscht, das Geräusch brechender Rippen, des Hechelns und Zischens, der stechende omnipräsente Gestank, der Blick der verurteilenden Augen aus meinem Augenwinkel- das alles nehme ich gleichzeitig wahr. Dann werden meine hektischen Augen immer müder, die Augenlider immer schwerer und ich empfinde plötzlich ein Gefühl von Ruhe und Entspannung- ich lasse los, lasse mich fallen. Es wird still und dunkel um mich. Das Licht ist aus.