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13 verlassene DDR-Bahnhöfe in Thüringen, die nach der Wende einfach zurückgelassen wurden

Deutschlands Geheimnisse

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13 verlassene DDR-Bahnhöfe in Thüringen, die nach der Wende einfach zurückgelassen wurden

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Was geschieht mit einem Bahnhof, wenn der letzte Zug ihn verlässt und kein neuer mehr folgt? In Thüringen lässt sich diese Frage an mindestens 13 Orten beantworten – ehemalige DDR-Bahnhöfe, die nach der Wende innerhalb weniger Jahre ihre Funktion verloren und seitdem dem Verfall überlassen sind. Zu DDR-Zeiten war das Schienennetz in Thüringen dicht: Nebenstrecken verbanden auch kleine Orte, Werke und Kreisstädte miteinander, oft mit eigenem Bahnhofsgebäude samt Wartesaal und Fahrdienstleiterstube. Mit der Wiedervereinigung änderte sich diese Logik grundlegend. Sinkende Fahrgastzahlen, der Umbau der Deutschen Reichsbahn zur Deutschen Bahn und eine neue wirtschaftliche Rechnung für den Schienenverkehr führten dazu, dass zahlreiche Strecken und Halte innerhalb kurzer Zeit stillgelegt wurden. Vom kleinen Haltepunkt mitten im Wald bis zum repräsentativen Empfangsgebäude einer Kreisstadt reicht die Spannbreite der in diesem Video gezeigten Bahnhöfe. Gemeinsam ist ihnen der Zustand, in dem sie heute vorgefunden werden: eingeschlagene Fenster, verblasste Fahrpläne an der Wand, Bahnsteige, auf denen sich Gras und junge Bäume ihren Weg durch den Asphalt bahnen. Das Video dokumentiert 13 dieser Orte in Thüringen und ordnet sie in die größere Geschichte der Deutschen Bahn nach 1990 ein, ohne die einzelnen Gebäude zu dramatisieren oder zu beschönigen. Diese Reise durch verlassene Bahnhöfe ist Teil einer laufenden Serie über die Nachwirkungen der Wende im Osten Deutschlands – wer die kommenden Folgen nicht verpassen möchte, kann den Kanal kostenlos abonnieren.