Ruegen, am 3. August bei Klaus ...
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Klaus Stoertebeker was a pirate at 1400 who robbed merchant ships in the North Sea. He became 1401 taken captive and decapitated in Hamburg.
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Am 3. August haben wir, Heidi und Klaus-Peter, uns auf den Weg zu Klaus gemacht. Um ihn zu treffen, muessen wir uns in das Jahr 1400 zurueck begeben. Unser Weg fuehrt uns vorbei an den Koggen, die noch im Hafen liegen. Eine davon war am naechsten Abend bei einem Gewittersturm gekentert. Weiter geht's zur Freilichtbuehne unterhalb des Ralswiekers Schlosses. Auf der Buehne sehen wir rechts das Hamburger Rathaus und links das ostfriesische Marienhafe, den Sitz des Hauptmanns Keno tom Brooke und seiner Tochter Orka.
Es ist die Zeit, in der Stoertebeker, und seine Mannen der Hanse auf der Nordsee erheblichen Schaden zufuegen. Die Ostfriesen gewaehrten ihnen wohlwollende Duldung, der Hanse zum Trotz. Die maechtige Hansestadt Hamburg war jedoch fest entschlossen, die Vitalier zu vertreiben und schickte deshalb im April 1400 elf Koggen nach Friesland. Nach der Rueckkehr berichtet Simon von Utrecht dem Rat der Hansestadt im Ratssaal von der erfolgreichen Fahrt.
In Marienhafe wartet unterdessen Keno tom Brookes Tochter auf eine Nachricht von Stoertebeker. Seht, da kommt ein Adler geflogen und was macht er? Er landet auf Orkas Arm. Es ist der fliegende Bote der Vitalier und er ueberbringt Orka eine Nachricht. So erfaehrt sie, dass Stoertebeker lebt.
Kurze Zeit spaeter treffen die Vitalier in Marienhafe ein und feiern mit Hamburger Bier. Es war in der damaligen Zeit begehrte Handelsware. Klaus macht dabei seinem Namen "Stuerz den Becher" -- Stoertebeker alle Ehre.
Waehrenddessen hatte der Spion der Vitalier in Hamburg erfahren, dass vier voll beladene Kaufmannsschiffe auslaufen sollen. Diese Nachricht steckte er dem Adler ans Bein und dieser flogt damit nach Marienhafe. Stoertebeker laeuft daraufhin mit seinen Schiffen nach Helgoland aus, um die Koggen zu kapern.
Vor Helgoland lag er auf Lauer. Doch statt voll beladener Kaufmannsschiffe kamen schwer bewaffnete Kriegsschiffe.
Die Vitalier wurden besiegt und Stoertebeker wurde mit einigen seiner Mannen gefangen genommen.
Die Legende erzaehlt, dass Blei in seine Ruderanlage gegossen und sie damit blockiert wurde. Es war eher so, dass unguenstige Winde ihn am Auslaufen aus dem Helgolaender Naturhafen, der um 1400 so aussah, hinderten.
Im Oktober 1401 wurde er in Hamburg auf dem Grasbrook gekoepft.
Das anschliessende wunderschoene Feuerwerk bringt uns wieder in die Gegenwart zurueck.