Ein Schluck Bier um Vier
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Ein Schluck Bier um Vier
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Titel: EIN SCHLUCK BIER UM VIER
[Intro]
Vier Uhr nachts, die Stadt ist still,
keiner fragt mehr, was ich will.
Lichter flackern vor der Tür,
ich heb mein Glas —
ein Schluck Bier um vier.
[Hook]
Ein Schluck Bier um vier,
Bruder, sag mir, was bleibt hier?
Zu viele Nächte, zu viel passiert,
zu viele Freunde, die man verliert.
Ein Schluck Bier um vier,
kalter Rauch zieht durch das Revier.
Ich brauch kein Gold, kein teures Papier,
nur bisschen Frieden —
und ein Schluck Bier um vier.
[Part 1]
Ich komm von Straßen, wo die Hoffnung leise spricht,
wo jeder stark tut, doch im Dunkeln daran zerbricht.
Wo ein „Wie geht’s?“ oft nur Gewohnheit ist,
und du erst merkst, wer bleibt, wenn du am Boden bist.
Die Jungs vor dem Kiosk, gleiche Bank, gleicher Platz,
einer jagt nach Geld und einer rennt vor sich selbst davon.
Einer sagt: „Bruder, irgendwann sind wir hier raus“,
doch zehn Jahre später sieht die Straße noch genauso aus.
Meine Mutter sagte immer: „Junge, bleib dir treu.“
Denn Geld macht vieles leichter, aber keinen Menschen neu.
Hab gelernt, dass ein Lächeln nicht bedeutet, dass du glücklich bist,
und manche tragen Rolex, obwohl ihre Seele pleite ist.
Kein Film, kein Gangsterbild, ich erzähl nur, was ich seh,
manche Wege tun dir weh, doch genau dadurch verstehst du deinen Weg.
Hab mein Herz nicht verkauft, auch wenn der Preis manchmal verlockt,
denn was bringt dir eine Villa, wenn dich nachts dein Kopf noch jagt?
[Pre-Hook]
Und wenn die Stadt langsam schweigt,
der Himmel über Häusern grau bleibt,
sitz ich da, denk über gestern nach
und frag mich, was morgen noch bleibt.
[Hook]
Ein Schluck Bier um vier,
Bruder, sag mir, was bleibt hier?
Zu viele Nächte, zu viel passiert,
zu viele Freunde, die man verliert.
Ein Schluck Bier um vier,
kalter Rauch zieht durch das Revier.
Ich brauch kein Gold, kein teures Papier,
nur bisschen Frieden —
und ein Schluck Bier um vier.
[Part 2]
Der Asphalt kennt Namen, die heute keiner mehr ruft,
alte Bilder an der Wand, kalte Nacht, warme Luft.
Wir wollten früher alles, nur nicht werden wie die Großen,
heute reden wir von Rechnungen statt Träumen und Millionen.
Man wird älter, doch die Gegend bleibt dieselbe,
gleiche Fenster, gleiche Fragen, gleiche Welt hinter den Wänden.
Manche Freunde wurden Väter, manche gingen ihren Weg,
manche seh ich nur noch selten, manche leider nie mehr.
Deshalb stoß ich nicht auf Geld an, sondern darauf, dass wir leben,
auf die Menschen, die geblieben sind, obwohl wir nichts zu geben hatten.
Auf die Fehler, die mich formten, auf die Narben, die man trägt,
denn ein Mann ist nicht aus Stein, nur weil er seine Tränen nicht zeigt.
Hab gelernt: Nicht jeder Feind steht dir offen gegenüber,
manche nennen dich Familie und verschwinden ein Jahr später.
Darum kleiner Kreis, doch dafür jeder Platz verdient,
lieber drei echte Menschen als hundert, die dich nur lieben, wenn du siehst.
[Bridge]
Vielleicht wird morgen alles anders,
vielleicht bleibt alles, wie es war.
Vielleicht finden wir den Frieden,
den wir suchten Jahr für Jahr.
Kein Champagner auf dem Dach,
kein Blitzlicht vor der Tür.
Nur ein ruhiger Moment,
ein Schluck Bier um vier.
[Part 3]
Ich brauch kein Denkmal, Bruder, wenn ich irgendwann geh,
nur dass jemand ehrlich sagt: „Der Junge hatte Herz und blieb okay.“
Denn am Ende zählt nicht, wie viel Cash auf deinem Konto lag,
sondern wer bei dir geblieben ist an deinem schlimmsten Tag.
Wir sind Kinder dieser Straßen, aber nicht ihr Eigentum,
du kannst aus wenig etwas machen, wenn du weißt, warum du suchst.
Und vielleicht brauch ich noch Jahre, bis ich endlich alles check,
doch wenigstens lauf ich meinen Weg und nicht den Weg von irgendwem.
Wenn die Sonne langsam hochkommt und die Nacht sich wieder dreht,
seh ich Menschen heimwärts laufen, während schon der Morgen lebt.
Ich stell die Flasche auf den Tisch, zieh die Jacke langsam zu,
denn sogar diese laute Stadt findet irgendwann ihre Ruh.
[Letzte Hook]
Ein Schluck Bier um vier,
Bruder, sag mir, was bleibt hier?
Zu viele Nächte, zu viel passiert,
doch irgendwie haben wir nie kapituliert.
Ein Schluck Bier um vier,
kalter Rauch zieht durch das Revier.
Kein großes Leben, kein falsches Visier,
nur echte Gedanken —
bei einem Schluck Bier um vier.
[Outro]
Vier Uhr nachts.
Keine Show.
Keine Kameras.
Nur die Stadt, meine Gedanken
und ein Schluck Bier um vier.
#chill #ghetto #rap #music