Warum Schlecker niemanden fragen musste – bis zur Pleite
Bauplan der Welt
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Warum Schlecker niemanden fragen musste – bis zur Pleite
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Schlecker hatte zu seinen besten Zeiten rund 14.000 Filialen und etwa 50.000 Beschäftigte, doch rechtlich gehörte alles einem einzigen Mann: Anton Schlecker, eingetragener Kaufmann. Kein Aufsichtsrat, keine Aktionäre, keine Pflicht zum Insolvenzantrag. Wir zeigen, was diese Rechtsform erlaubte, was sie trotzdem verlangte, und warum selbst die Bundesregierung 2012 schrieb, es sei reine Spekulation, ob eine andere Rechtsform Schlecker gerettet hätte.
Vom ersten Drogeriemarkt in Kirchheim unter Teck 1975 über den ersten Verlust 2008 bis zum Insolvenzantrag am 23. Januar 2012 und zum Urteil des Landgerichts Stuttgart 2017.
0:00 Ein Inhaber, keine Fragen
3:49 Was die Öffentlichkeit sehen durfte
7:02 Ein Alarm, den es nicht gab
10:08 Das Urteil und die offene Frage
Quellen: Antwort der Bundesregierung, Bundestag-Drucksache 17/10267 (Juli 2012); Aktiengesetz §§ 84, 111, Mitbestimmungsgesetz § 1 und Publizitätsgesetz § 1 (gesetze-im-internet.de); LTO zum Urteil des LG Stuttgart (27.11.2017); Schwäbische Zeitung (Porträt; 19.06.2017; 20.01.2022); APOTHEKE ADHOC/dpa (08.05.2017); Tagesspiegel (30.01.2012); Wikipedia „Schlecker“. Keine Anlageberatung: Wir erzählen Firmengeschichte.
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