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Kungsleden im September (Teil 1): Mit Zelt von Abisko ins Fjäll – und kommen Rentiere zum Kaffee?

ein bisschen neben der Spur

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Kungsleden im September (Teil 1): Mit Zelt von Abisko ins Fjäll – und kommen Rentiere zum Kaffee?

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Trekking auf dem Kungsleden in Schwedisch-Lappland: 118 Kilometer mit Zelt und Rucksack von Abisko nach Nikkaluokta. Teil 1 zeigt die ersten zwei Tage – durch den herbstlichen Birkenwald im Abisko-Nationalpark ins Fjäll, bis kurz vor Alesjaure. „Vielleicht kommen die Rentiere ja zum Kaffee." Das war zumindest Svens Hoffnung, nachdem wir am zweiten Tag tatsächlich Rentiere in der Ferne erspäht hatten. Wie sich unsere ersten zwei Tage mit Zelt und Rucksack in Nordschweden angefühlt haben – und ob die Rentiere nochmal näher kamen –, zeigt der erste von drei Teilen unserer Kungsleden-Tour. Es ist soweit: Traditionell die Rucksäcke an der Abisko Turiststation an die Waage gehängt - und uns bei Steffis Rucksack kurz erschrocken - und es kann losgehen. Geplant waren acht Tage mit Rucksack und Zelt über den nördlichen Kungsleden von Abisko nach Nikkaluokta - ein Tag Puffer für eine Tour zum Gipfel des Kebnekaise inklusive. Der erste Tag begann gnädig mit dem Farbenspiel der Herbstbirken im Fjällwald südlich von Abisko - die Birken sind übrigens auf Augenhöhe mit Steffi. Und auch wenn erste Steine den Weg 'garnierten', hatten wir Zeit, uns an das ungewohnte Gewicht auf dem Rücken zu gewöhnen - und an Hängebrücken, bekanntlich ja Steffis Lieblingsmethode zur Überquerung von Gewässern, zumindest, solange sie diese allein betreten kann. Etwa zweieinhalb Kilometer hinter dem Abisko Nationalpark schlugen wir unser Zelt für die erste Nacht auf - müde und zufrieden. Tag zwei begann mit den Lektionen der Regennacht: Rucksäcke gleich ins Regencover, Innenzelt zuerst abbauen. Wir lernen noch. Und wir lernten auch, dass viele andere Menschen die gleiche Idee wie wir hatten und ein Tag noch nicht reicht, um die Gruppen auseinander zu ziehen. Die ersten Kilometer waren nicht so einsam, wie Sven sich die Wildnis Schwedens vorgestellt hatte. Die Birken wurden weniger, die Steine mehr. Das forderte Konzentration beim Weg in die Berge. Dafür wurden auch die Rentiere mehr - will heißen, sie tauchten auf. Zunächst in der Ferne und zu weit weg für die Kamera. Wir hofften auf mehr Nähe - vielleicht ja bei unserer Kaffeepause. Am Ende des zweiten Tages hatten wir genug gesehen und wollten nur noch Ruhe. Und da war er: ein Platz am Seeufer, die Berge direkt gegenüber. Früher Lager aufschlagen als geplant – oder am Plan festhalten? Mit dieser Entscheidung geht's im zweiten Teil weiter. Und natürlich mit den nächsten zwei Tagen. KAPITEL: 00:00 Rentiere zum Kaffee? 02:36 Was machst du da? 03:11 Da müssen wir runter! 04:58 Schlagseite vor Aufregung 07:27 Frisches schwedisches Flusswasser 09:52 Die sehen alle noch so frisch aus! 11:49 Sven hat noch Käse 12:19 Es beginnt, sich zu ziehen 14:00 Ein roter Punkt wäre mir lieb 14:28 Ein Licht am Ende des Nationalparks 15:44 Eine kleine Spielerei 17:13 Erst das Innenzelt abbauen 18:59 Schwedens Wildnis ist nicht einsam 19:50 Zweiseitige Schmerzen 20:48 Wir sind Teil des Problems 23:06 Sind das Rentiere dahinten? 25:01 We do not take the boat! 26:35 Ehrfurcht vor der Landschaft 28:21 Eine kranke Idee WANDERINFOS: Region: Kungsleden (Lappland, Schweden) Start: Abisko Ziel: Nikkaluokta Übernachtungen: 4 Nächte im Zelt, Singi Fjällstuga, Kebnekaise Fjällstation Datum: 3.-9. September 2026 Dauer: 50:39 Stunden (in 7 Tagen - 28:45 Stunden in Bewegung) Strecke: 118 Kilometer Höhenmeter: 2.236 Meter Schwierigkeit: Schwer (wegen Untergrund und Rucksackgewicht) Highlights (Tage 1-2): Farbspiel im Fjällwald, frisches Wasser entlang des Weges, Weite im Fjäll, Regenbögen in der kargen Landschaft Wie hättet ihr entschieden: früher Lager aufschlagen an einem schönen Platz – oder stur am Plan festhalten? Schreibt es uns in die Kommentare. Und abonniert den Kanal, wenn ihr wissen wollt, ob wir den Kebnekaise schon so früh opfern. #Kungsleden #Trekking #Lappland #Schweden #Wandern