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Doppelerfahrung: Wer bin ich als Therapeut:in mit Psychiatrie-Erfahrung?

Psychiatrie Verlag

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Doppelerfahrung: Wer bin ich als Therapeut:in mit Psychiatrie-Erfahrung?

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Wie viel persönliche Erfahrung darf professionelle Begleitung zeigen? In diesem Gespräch geht es um das Spannungsfeld zwischen professioneller Distanz und gesunder Nähe, um die Rolle von Genesungsbegleiter:innen und Psychotherapeut:innen sowie um die Frage, wie Offenheit, Krisenerfahrung und Hoffnung die psychische Gesundheit fördern können. Die Gesprächsteilnehmer*innen diskutieren über Krisenfreundlichkeit, Selbstwirksamkeit und neue Perspektiven für eine Psychiatrie, die menschliches Leiden versteht, ohne es vorschnell zu pathologisieren. Prof. Dr. Thomas Bock im Gespräch mit Dr. Astrid Freisen (Fachärztin für Psychiatrie, Autorin, Mitbegründerin der AG Psychiatrie-erfahrene Profis), Prof. Dr. Sebastian von Peter (Medizinische Hochschule Brandenburg) und Gwen Schulz (Genesungsbegleiterin UKE). Zum Sommersemester: Wer bin ich, und wie kann ich so werden? - Eine Frage, die uns ein Leben lang begleitet, aber vor allem in frühen Jahren drängt. Im Sommersemester soll die Wer-bin-ich-Reihe weitergehen. Nach den Herausforderungen,    • Wer bin ich – ohne Diagnose? Forderungen d...  ,    • Wer bin ich – ohne Sprache? Grenzerfahrung...  ,    • Wer bin ich – ohne Heimat? Hilfen für gefl...  ,    • Wer bin ich – ohne Dach überm Kopf? Straße...  , geht es im Sommersemester 2026 um neue Themen, die uns persönlich und gesellschaftlich herausfordern – in der Vielfalt zu lieben, in der Versuchung Trauer zu vermeiden, in der Balance von Nahrung und Körpergefühl. Zur Vorlesungsreihe: Ziel der Vorlesungsreihe »Anthropologische Psychiatrie« ist seit ihrem Start im Jahr 2000, ein menschliches Bild von psychischen Erkrankungen zu vermitteln, sie nicht auf die Abweichung von Normen oder die Folge entgleister Trans-mitter zu reduzieren. Aus dieser Perspektive bekommen die notwendigen Hilfen auch eine politische Dimension: Hilfreiche Psychiatrie braucht eine gute Sozial-, Wohnungsbau- und Kommunalpolitik. Mit Vorteilen für alle: Was psychisch sensiblen Menschen gut tut, bedeutet Psychohygiene für alle. Prävention erfordert Politik. Diese Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation der Universität Hamburg mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Irre menschlich Hamburg e.V. und psychenet. Hier geht's zur gesamten Vorlesungsreihe »    • Bock auf Dialog? – Die Vorlesungsreihe: »Z...   Zur Person: Thomas Bock ist Professor für Klinische Psychologie und Sozialpsychiatrie und Psychologischer Psychotherapeut, lädt in dieser Online Vorlesungsreihe der Universität Hamburg verschiedene Menschen zum Dialog ein. Jedes Semester beleuchtet einen thematischen Aspekt.