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Berlin-Charlottenburg (D), Kath. Kirche Thomas von Aquin - Vollgeläut (Turmaufnahme)

Credamusglocke

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Berlin-Charlottenburg (D), Kath. Kirche Thomas von Aquin - Vollgeläut (Turmaufnahme)

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Die römisch-katholische Kirche St. Thomas von Aquin im Berliner Ortsteil Charlottenburg des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf ist eine – in die umgebende Blockrandbebauung eingefügte – Hallenkirche, deren Schutzpatron der heilige Thomas von Aquin ist. Sie steht unter Denkmalschutz und gehört zur Pfarrei „Märtyrer von Berlin“ im Erzbistum Berlin. GESCHICHTE: Um 40.000 katholische Einwohner hatte sich 1913 Pfarrer Bernhard Lichtenberg zu kümmern, in der Herz-Jesu-Kirche des Charlottenburger Kirchspiels fanden aber nur 437 Gläubige im Kirchengestühl Platz. Deshalb galt seine erste Sorge der Verbesserung der kirchlichen Versorgung der Charlottenburger Diaspora-Katholiken. Der erste Gottesdienst im Seelsorgegebiet zwischen Bismarck- und Kantstraße fand bereits 1913 in der Aula der katholischen Volksschule in der Goethestraße statt. 1924 kam es im Hinblick auf die Studentenseelsorge für die Technische Hochschule Charlottenburg zur Errichtung der Thomas-Kapelle in der Schlüterstraße. Nach längerer Suche fand man in der Schillerstraße 102 eine Baulücke für eine Kirche und in der Nummer 101 ein Wohngebäude, das sich als Pfarrhaus eignete. Nachdem 1932 die Thomas-Kirche in der Schillerstraße für 203.000 Mark (heute: rund 1.131.000 Euro) gebaut war, bestand die Kapelle als Benediktus-Studenten-Kapelle weiter, bis sie im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Die St.-Thomas-von-Aquin-Gemeinde wurde 1922 offiziell gegründet, seit 1936 galt sie als Kuratie, 1940 wurde sie zur Pfarrei erhoben. Die Kirche wurde 1932 nur benediziert, die Kirchweihe erfolgte erst 1934 durch Bischof Nikolaus Bares. Auf Grund der finanziellen Situation im Erzbistum Berlin verlor die St.-Thomas-von-Aquin-Gemeinde ihren Status als Pfarrei, 1999 fand die Pfarrfusion mit der Mutterpfarrei Herz Jesu statt. Die St. Thomas-von-Aquin-Kirche bleibt aber Gottesdienststelle. Seit Juni 2000 ist die Frankophone Gemeinde Paroisse catholique Berlin in St. Thomas beheimatet. Im Jahr 2015 wurde die Kirche über zehn Monate aufwändig saniert und restauriert. Am 13. Dezember 2015 wurde die Kirche in einem feierlichen Pontifikalamt unter Leitung von Erzbischof Dr. Heiner Koch im Beisein der Gemeinde wiedereröffnet Am 1. Januar 2023 fusionierte die Pfarrei Herz Jesu mit der Pfarrei St. Kamillus zur Pfarrei „Märtyrer von Berlin in Berlin-Charlottenburg“. Zur Pfarrei gehört auch die Gedächtniskirche Maria Regina Martyrum. GLOCKEN: In der Glockenstube der Kath. Kirche - Thomas von Aquin hängen drei Bronzeglocken von Feldmann und Marschel (1955) c“ ST. PETRUS + GNADE EUCH UND FRIEDEN + b‘ ST. PAULUS + SUCHET DAS WAS DROBEN IST + as‘ ST. HEDWIG + ERHALTE UNS HEIMAT UND GLAUBE + Ein herzliches Dankeschön an den Küster für die Aufnahmeerlaubnis und Turmbesteigung, sowie für das längere Läuten vor der Hl. Messe.