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Der Hufschmied beschlug zweihundert Pferde im Jahr – doch die Stute rettete ein deutscher Gefangener

destorygerman

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Der Hufschmied beschlug zweihundert Pferde im Jahr – doch die Stute rettete ein deutscher Gefangener

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#Kriegsgefangene #Pferde #Nebraska Nebraska, Juli 1944. Sechs Meilen nordwestlich von Grand Island schneidet ein Bewässerungsgraben die Felder von Roy Sander in zwei Hälften — schnurgerade, vier Meilen lang, die Sohle aus Beton. Achtzig Schritte hinter der Holzbrücke ist die Oberfläche auf zwei Meter Breite blank geschliffen, glatt wie ein Amboss. Jeden Mittag gehen die Pferde dort zur Furt. Gerd Brandt läuft seit siebzehn Tagen um Viertel nach fünf an der Böschung entlang, die Schaufel über der Schulter. Er hat die Stelle mit der Hand abgetastet und weiß, was dort geschehen wird. Die englischen Wörter, um es zu sagen, kennt er nicht. Der Hufschmied des Bezirks beschlägt zweihundert Pferde im Jahr, und alle laufen auf flachem Eisen, weil flaches Eisen auf dem Acker trägt. Auf blankem Beton trägt es nicht. Dramatisierte Erzählung nach historischen Vorlagen. Namen und Einzelschicksale sind frei erfunden; der historische Rahmen — das Prisoner-of-War-Labor-Programm 1943–1948 — ist belegt. Bild und Sprecherstimme sind KI-generiert. Buch „Die vergessenen Gesichter des Krieges": https://payhip.com/b/dEcJq