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Zeit zu fliegen

amo ERGO sum

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Zeit zu fliegen

138 просмотров · 2 недели назад
amo ERGO sum
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138 просмотров · 2 недели назад
Ich habe mir irgendwann ein ziemlich gemütliches Gefängnis gebaut. Mit Wänden aus „Das macht man eben so“, Fenstern aus „Was sollen die anderen denken?“ und einer ausgesprochen bequemen Couch namens Gewohnheit. War gar nicht schlecht hier. Warm. Bekannt. Keine Überraschungen. Die einzige Aussicht war meistens dieselbe – aber immerhin wusste ich, wo die Steckdose ist. Dann fing es an zu flüstern. Nicht laut. Eher so, wie Träume eben flüstern, wenn sie wissen, dass man ihnen sonst sofort widerspricht. Da draußen könnte mehr sein. Freiheit zum Beispiel. Und plötzlich merkte ich, dass meine gemütliche kleine Sicherheit verdächtig nach Kokon aussah. Blöd nur: Niemand hat mir vorher erklärt, wie man Schmetterling wird. Und ob man dabei eigentlich eine Gebrauchsanweisung bekommt. Also stehe ich da. Mit Angst im Gepäck, Hoffnung in der Tasche und ungefähr null Flugerfahrung. Ich weiß nicht, ob ich fliegen kann. Ich weiß nur, dass die Wände langsam zu klein werden. Vielleicht ist Mut ja gar nicht dieses große, heldenhafte Gefühl, von dem alle erzählen. Vielleicht ist Mut einfach der Moment, in dem man trotz zitternder Knie einen Schritt nach draußen macht. Und vielleicht stellt man dann fest: Der Himmel war die ganze Zeit da. Man musste nur irgendwann aufhören, ihn durch das Fenster anzusehen. „Zeit zu fliegen“ ist nun ein atmosphärischer Indie-Pop-Singer-Songwriter-Song über den Moment, in dem Sicherheit nicht mehr genügt und aus Angst langsam Mut wird geworden. Der Erzähler hat sich sein Leben wie ein Haus gebaut – aus Gewohnheit, Erwartungen und der beruhigenden Enge dessen, was man kennt. Doch irgendwo zwischen den vertrauten Wänden beginnt etwas zu wachsen: eine leise Ahnung von Freiheit. Der Wunsch, die eigenen Grenzen zu verlassen, wird stärker als die Angst vor dem Unbekannten. Musikalisch verbindet der Song einen warmen, organischen Indie-Pop-Sound mit dezenten cineastischen Streicherflächen. Ein zurückhaltendes Felt-Piano, akustische Gitarre und ein pulsierender Rhythmus tragen die intime Strophe, bevor sich der Song in weit geöffneten Refrains entfaltet. Die fragile Bridge mit Piano und Solo-Violine schafft einen stillen Gegenpol, bevor der finale Refrain mit mehrstimmigen Vocals und Chorflächen die emotionale Weite öffnet. „Zeit zu fliegen“ ist kein Song darüber, keine Angst mehr zu haben. Es ist ein Song darüber, trotz der Angst loszugehen. Denn manchmal ist nicht das Unbekannte das Beängstigende. Manchmal ist es das Bekannte, in dem man zu lange geblieben ist. Musik für alle, die spüren, dass in ihnen längst etwas mit den Flügeln schlägt. #ZeitZuFliegen #IndiePop #SingerSongwriter #DeutschPop #GermanIndie #IndieMusic #NewMusic #Songwriter #CinematicPop #DeutscheMusik #MusikMitGefühl #NeuerSong #OriginalSong #IndependentMusic