BOORST Engineering HRB61593 - Industriegebiet 67433 Neustadt a.d.W Archiv Aufzeichnung #1
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BOORST Engineering HRB61593 - Industriegebiet 67433 Neustadt a.d.W Archiv Aufzeichnung #1
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24 Jahre Engineering. Eine Unternehmensgeschichte, technische Entwicklungen, tausende Arbeitsstunden.
Die später entstandene beziehungsweise mehrfach umfirmierte Gesellschaft, deren Sitz und gesellschaftsrechtliche Struktur im Laufe ihrer Entwicklung mehrfach geändert wurden, war und ist ein eigenständiger Rechtsträger mit eigener gesellschaftsrechtlicher Herkunft und eigenen Gesellschaftern.
Zum 01.04.2023 begann auf Grundlage eines Arbeitsvertrages ein Beschäftigungsverhältnis als Angestellter bei der damaligen TB Netzbau GmbH.
Deren damalige Geschäftstätigkeit war dem Tiefbaubereich zuzuordnen und hatte mit der zuvor aufgebauten BOORST Tätigkeit im Bereich Mess, Steuerungs und industrieller Datennetzwerktechnik nichts zu tun.
Die dort ausgeübten technischen und operativen Tätigkeiten erfolgten im Rahmen dieses Beschäftigungsverhältnisses und begründeten weder eine gesellschaftsrechtliche Beteiligung noch eine Beteiligung am Gesellschaftskapital. Eine gesellschaftsrechtliche oder wirtschaftliche Gleichsetzung mit der ursprünglichen BOORST Unternehmensstruktur entspricht daher weder der damaligen Stellung noch erfolgte sie mit Einverständnis.
Gesellschafter und Eigentümerstellung sind klar von einer technischen Tätigkeit für das Unternehmen zu unterscheiden.
Ebenso ist diese Gesellschaft von der zuvor ab 2012 in 67433 Neustadt an der Weinstraße bestehenden BOORST Unternehmensstruktur, Niederlassung HRB 61593, gewerblich abgemeldet zum 31.12.2023, und deren Geschichte rechtlich und wirtschaftlich zu unterscheiden.
Mit dem späteren Standort in Ludwigshafen begann ein weiterer Abschnitt. Dort entstanden Berührungspunkte mit weiteren Unternehmen aus dem Energie-, Montage- und technischen Dienstleistungsbereich sowie mit verschiedenen verantwortlichen Personen.
Die damit verbundenen organisatorischen, wirtschaftlichen und technischen Veränderungen werden anhand vorhandener Unterlagen, Dokumente und nachvollziehbarer zeitlicher Abläufe dargestellt und belegt.
Dabei geht es ausdrücklich nicht um die Beschuldigung einzelner Personen oder Unternehmen. Nicht abschließend geklärte Sachverhalte werden auch als solche bezeichnet.
Die Geschichte von BOORST ist von ihrem Ursprung an damit noch nicht vollständig erzählt.
Ein örtlich entstandenes Narrativ hat einen entscheidenden Vorteil.
Es ist schnell erzählt, schnell verbreitet und kann überzeugend wirken, insbesondere wenn diejenigen, die es weitertragen, geschlossen auftreten und ihre Darstellung zunächst unwidersprochen bleibt.
Doch Widerspruchslosigkeit ist kein Beweis für Wahrheit.
Eine Darstellung kann so lange wiederholt werden, bis sie scheinbar zur allgemein akzeptierten Wirklichkeit geworden ist.
Dokumentierte Realität funktioniert anders.
Verträge, E-Mails, Rechnungen, Registereinträge, technische Unterlagen und zeitliche Abläufe müssen zusammengetragen, geprüft und eingeordnet werden. Das braucht Zeit. Genau darin liegt jedoch ihre Stärke.
Nicht die am häufigsten erzählte Version entscheidet darüber, was tatsächlich geschehen ist, sondern das, was sich nachvollziehbar belegen lässt. Manchmal verändert ein einziges Originaldokument die Wahrnehmung einer Geschichte stärker als hundert Wiederholungen.
Diese Dokumentation ersetzt deshalb nicht ein Narrativ durch ein anderes. Sie misst die Ereignisse Schritt für Schritt an den vorhandenen Unterlagen.
Auch die Nutzung persönlicher Accounts, Cloud-Dienste, Synchronisationsmechanismen und privater Daten wird dokumentiert, soweit hierzu belastbare Nachweise vorliegen.
Die Vergangenheit lässt sich nicht dadurch verändern, dass nachträglich digitale Spuren verändert werden. Je mehr Beteiligte und Schnittstellen existieren, desto mehr Spuren entstehen und dokumentierte Abläufe lassen sich auch im Nachhinein rekonstruieren.
Wer sich wissentlich an Rechtsverletzungen beteiligt, sie ermöglicht oder unterstützt, sollte eines nicht unterschätzen: Verantwortung endet nicht dort, wo Aufgaben auf mehrere Personen, Unternehmen oder technische Strukturen verteilt werden.
Ein Arbeitsverhältnis ist kein rechtsfreier Raum und eine Weisung kein Freibrief. Wer wissentlich und vorsätzlich an rechtswidrigen Handlungen mitwirkt oder deren Durchführung unterstützt, kann sich nicht allein darauf zurückziehen, im Auftrag eines Vorgesetzten oder Unternehmens gehandelt zu haben.
Ob daraus im Einzelfall eine persönliche straf- oder zivilrechtliche Verantwortung entsteht, bestimmt sich nach dem konkreten Handeln, der Kenntnis und dem Vorsatz des jeweiligen Beteiligten.
Daher sollte sehr genau geprüft werden, mit welcher Berechtigung bestehende Daten, Accounts, Protokolle, Dateien oder sonstige digitale Informationen verändert, gelöscht oder unzugänglich gemacht werden.
Denn am Ende entscheidet nicht die Hierarchie, sondern was tatsächlich geschehen ist und was sich nachweisen lässt.
Behauptungen können laut sein. Dokumente müssen es nicht sein.
24 Jahre Engineering. Und dann kam alles anders.