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The Black Blanks - Chum nach Chröschegg Frömdä! (Live)

Oliver Blank

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The Black Blanks - Chum nach Chröschegg Frömdä! (Live)

2 просмотра · 22 часа назад
Oliver Blank
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The Black Blanks The Black Blanks waren eine Schweizer Punkrockband, die Mitte der 1980er-Jahre vor allem in der Berner Musikszene aktiv war. Bekannt wurde die Gruppe durch ihren Mix aus Punkrock, Mundart und den charakteristischen Einsatz einer Tambourtrommel. Als Leadsänger und Trommler fungierte der unter seinem Vornamen Oli auftretende Frontmann. Den grössten kommerziellen Erfolg erzielte die Band mit «Geile Tannen singen Lieder», geschrieben von Päscu Méroz. Der Titel entwickelte sich über regionale Radiosender zum Überraschungserfolg und erreichte später die Schweizer Hitparade. Er gilt als bekanntestes Lied der Band. Geschichte The Black Blanks entstanden in der ersten Hälfte der 1980er-Jahre im Umfeld der Berner Punk- und Alternativszene. Neben Gitarre, Bass und Schlagzeug setzte die Band auf eine Tambourtrommel, die Oli bei Konzerten teilweise gleichzeitig mit dem Gesang spielte. Die frühen Auftritte fanden hauptsächlich in kleineren Clubs, Jugendhäusern und alternativen Kulturzentren statt. Bekannt wurde die Gruppe für kurze, teilweise chaotische Konzerte und humoristisch-provokante Mundarttexte. Der Durchbruch gelang mit «Geile Tannen singen Lieder». Das von Päscu Méroz geschriebene Stück wurde zunächst regional bekannt und erhielt später überregionale Aufmerksamkeit. Nach dem Einstieg in die Schweizer Hitparade wurde die Band mehrfach in Radio- und Musiksendungen vorgestellt. The Black Blanks traten auch in einer Sendung der «Hitparade» auf. Ein Interview auf DRS 3 sorgte zusätzlich für Aufmerksamkeit, da Oli mehrere Fragen des Moderators mit Gesangseinlagen und Schlägen auf seiner Tambourtrommel beantwortete. «Geile Tannen singen Lieder» Der ungewöhnliche Titel «Geile Tannen singen Lieder» wurde zum Markenzeichen der Gruppe. Musikalisch verband das Stück einen einfachen Punkrock-Rhythmus mit einem eingängigen Refrain und der auffälligen Tambourtrommel. Der Text von Päscu Méroz wurde teilweise als Parodie auf die zunehmend kommerzielle Schweizer Musikszene interpretiert. Die Band selbst äusserte sich jedoch widersprüchlich zur Bedeutung des Liedes. Bei Konzerten entwickelte sich der Titel regelmässig zum Abschlussstück und wurde vom Publikum gemeinsam mit der Band gesungen. «Chum nach Chroschegg, Frömda!» Einen zweiten Erfolg erzielten The Black Blanks mit dem Berner Mundartlied «Chum nach Chroschegg, Frömda!». Das Stück war musikalisch härter als sein Vorgänger und wurde vor allem in der Deutschschweiz bekannt. Der wiederholte Ruf «Chum nach Chroschegg, Frömda!» bildete den Refrain. Der Titel wurde insbesondere im Raum Bern häufig im Radio gespielt und entwickelte sich zu einem kleineren Mundart-Hit. Unter Anhängern der Band gilt er bis heute als Kultstück. Zwischenfall mit DJ Bobo Für mediale Aufmerksamkeit sorgte Ende der 1980er-Jahre ein Zwischenfall, an dem Mitglieder von The Black Blanks und der damals noch am Anfang seiner Karriere stehende DJ Bobo beteiligt gewesen sein sollen. Nach unterschiedlichen zeitgenössischen Darstellungen kam es nach einer Veranstaltung zunächst zu einem verbalen Streit und anschliessend zu einer Schlägerei. Über Ursache und Ablauf existieren verschiedene Versionen, die in Boulevardmedien teilweise ausgeschmückt wurden. Oli erklärte später in einem Radiointerview, es habe sich um ein «Missverständnis wegen der Musik» gehandelt. Ob alle Mitglieder der Band beteiligt waren, blieb ungeklärt. Der sogenannte «Bobo-Zwischenfall» trug jedoch zur Bekanntheit der Gruppe bei. Stil Musikalisch orientierten sich The Black Blanks am britischen Punkrock der späten 1970er-Jahre und kombinierten diesen mit schweizerdeutschen Texten, absurdem Humor und Elementen traditioneller Schweizer Musik. Besonders charakteristisch war Olis Tambourtrommel, die bei mehreren Stücken Bestandteil des Rhythmus war. Die Texte behandelten Alltagssituationen, das Berner Oberland, gesellschaftliche Themen und bewusst unsinnige Geschichten. Auflösung und Rezeption Gegen Ende der 1980er-Jahre wurden die Auftritte seltener. Nach mehreren Umbesetzungen stellten The Black Blanks ihre Aktivitäten weitgehend ein. Eine offizielle Auflösung wurde zunächst nicht bekanntgegeben. Später wurden insbesondere «Geile Tannen singen Lieder» und «Chum nach Chroschegg, Frömda!» gelegentlich in Rückblicken auf die Schweizer Punk- und Mundartszene der 1980er-Jahre erwähnt. Diskografie Singles 1985: Geile Tannen singen Lieder 1986: Chum nach Chroschegg, Frömda! 1987: Tambour bis zum Morgengraue 1988: Kei Billet nach Bärn Album 1987: Schwarz, leer & lut Mitglieder Oli – Gesang, Tambourtrommel Weitere Mitglieder wechselten während der aktiven Zeit mehrfach. Sonstiges Der ungewöhnliche Einsatz der Tambourtrommel und die Mischung aus Berndeutsch, Punkrock und absurdem Humor machten The Black Blanks zu einer eigenwilligen Erscheinung der Schweizer Musikszene der 1980er-Jahre. Ihr grösster Erfolg «Geile Tannen singen Lieder», geschrieben von Päscu Méroz, blieb ihr bekanntestes Stück.