Schuhflicker, Höllwand & Heukareck (2.214, 2.275 & 2.100 m) - Gipfelsammeln über Gastein und Großarl
Genuss Alpin
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Schuhflicker, Höllwand & Heukareck (2.214, 2.275 & 2.100 m) - Gipfelsammeln über Gastein und Großarl
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19. Juni 2026 - [GGGGG] - [AAA]
Schon vor vier Jahren bin ich den Kamm vom Fulseck zum Schuhflicker gegangen – damals allerdings ging es weiter über die Paarseen und die Gasteiner Höhe ins Gasteinertal hinunter.
Es hat sich einiges getan am Kamm: die Kieserlbahn von Großarl aus verkürzt die Tour um eine Viertelstunde (zu meinem Tourtermin fuhr sie allerdings gerade nicht), und die Landschaft rundherum hat sich entsprechend verändert. Trotzdem bleibt es eine landschaftliche schöne Kammwanderung, und der Aufstieg zum Schuhflicker ist lohnend, auch wenn der Gipfel gut besucht ist [AA - AAA].
Mit Blick auf den Schuhflickersee geht es diesmal für mich vorbei am Austuhl (kurze Seilsicherung, Trittsicherheit erforderlich!) in eine kleine Einsattelung, von der aus es wieder ganz kommod über den Schiedreitspitz hinweg den Kamm entlang. Die anstrengendste Passage dürfte der schnurgerade Aufstieg knapp 150 Höhenmeter über eine Steilwiese in der Mittagssonne sein – nicht anspruchsvoll, aber halt mühsam, das Gipfelkreuz der imposanten Höllwand ist dann nach einem letzten Aufschwung und ein paar Metern am Grat recht schnell erreicht [AAA].
Die Höllwand ist ein Gipfel, an dem man gern verweilt: ein wunderbares Panorama tut sich auf, und durch die weniger leichte Erreichbarkeit tummeln sich hier schon deutlich weniger als am Schuhflicker. Zurück in der Scharte beginnt eine landschaftlich spannende Querung des Sandkogels – hier und da wähnt man sich mitten in den Dolomiten, auch die Steigführung ist sehr interessant (kurze Seilsicherung, Trittsicherheit auf dem gesamten Abschnitt unbedingt erforderlich!). An einem unscheinbaren Gedenkstein enden aber die technischen Schwierigkeiten (die nicht übermäßig hoch sind), und es geht zunächst über eine steile Wiese und schließlich durch eine Latschengasse hinüber zum ungewöhnlich aussichtsreichen Heukareck [AAA].
Abstecher aufs Tennköpfl und zum eindrucksvollen Schoberkreuz vervollständigen die Runde, bevor es auf einem sehr attraktiven Pfad durch ein beeindruckendes Kar hinuntergeht zur Niggltalalm (oder Igltalalm) [AA – AAA]. Hier ist noch einmal Gelegenheit für eine ausgiebige Rast, bevor es die letzten 650 Höhenmeter ins Großarltal hinab geht [AA]
Wie immer gilt: Alle Angaben sind ohne Gewähr, und das Nachwandern erfolgt vollständig auf eigene Gefahr!
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Meine absolut subjektiven Tourenkategorien:
GENUSS
[GGGGG] – Top-Touren; meine persönlichen Favoriten
[GGGG] – eindrucksvolle Bergwanderungen, die man sich nicht entgehen lassen sollte
[GGG] – empfehlenswerte Bergwanderungen
[GG] – recht schöne Touren, aber keine Wiederholungsgefahr
[G] – Kategorie Reinfall: nicht empfehlenswerte Touren
ANSPRUCH
[AAAAA] – anspruchsvolle Steige, auch wegloses Gelände; Bergerfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unerlässlich; ggf. längere Passagen UIAA I oder BC; „schwarz“
[AAAA] – anspruchsvolle Bergpfade und Steige, abschnittsweise auch weglos; Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich; ggf. kurze Passagen UIAA I oder B; „rot“ bis „schwarz“
[AAA] – im Allgemeinen markierte, schmale, auch steile Bergpfade; Trittsicherheit und Schwindelfreiheit teilweise erforderlich; „rot“
[AA] – markierte Wege und Bergpfade, selten steil. Trittsicherheit empfehlenswert, Schwindelfreiheit im Allgemeinen nicht erforderlich; „blau“ bis „rot“
[A] – markierte Wege und Forststraßen, im Wald auch schmalere Pfade. Nicht allzu große Höhendifferenzen; „blau“