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Die Bahn-Chefs gaben den 200-Tonnen-Zug auf — da zog ein alter Bauer ihn mit dem Lanz

Alte Scholle

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Die Bahn-Chefs gaben den 200-Tonnen-Zug auf — da zog ein alter Bauer ihn mit dem Lanz

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Alte Scholle
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#LanzBulldog #Thüringen #Bundesbahn Am vierzehnten März 1961 stand der Schnellzug München-Hamburg seit neunzehn Stunden im Thüringer Wald. Eine Lawine hatte dreißig Meter Dammschüttung ins Tal gerissen. Das Gleis hing frei. Zurück unmöglich — die Weiche hinter dem Zug war eingefroren und verschneit. Vor unmöglich — der Damm existierte nicht mehr. Die Bundesbahn schickte eine Bergungskolonne aus Erfurt mit schwerem Gerät. Dreizehn Mann, Kräne, Spundwände, Betonschnellhärter. Drei Versuche. Dreimal scheiterte der Untergrund. Beim dritten Versuch versank ein dreißig Tonnen schwerer Bagger bis zur Achse und musste selbst geborgen werden. Einsatzleiter Rudolf Sommer rechnete zum vierten Mal dieselbe Zahl durch und kam zum vierten Mal auf dasselbe Ergebnis. Dann kam Franz Held aus Oberhof mit seinem Lanz Bulldog aus dem Jahr 1938. Sommer lachte. Er erklärte: die Lokomotive wiege hundertdreißig Tonnen, der Bulldog drei. Held sah ihn an und sagte: Ich werde den Zug nicht ziehen. Ich werde die Weiche freibekommen. Diese Geschichte basiert auf der realen Geschichte der Bundesbahn und der Thüringer Waldgemeinden der Nachkriegszeit. Charaktere und Dialoge sind für die Erzählung dramatisiert. Wenn euch Geschichten wie diese packen — stille Männer, altes Eisen und der Moment, an dem alle zu früh aufgegeben haben — dann abonniert den Kanal jetzt und drückt auf die Glocke. Schreibt uns: Was war die klügste einfache Lösung, die ihr je gesehen habt? #LanzBulldog #Glühkopfmotor #Thüringen #Bundesbahn #OldSchoolWins #AlteTraktoren #Einzylinder #ThüringerWald #Winter #Eisenbahn