934 DENARE | Wer vergrub dieses RÖMISCHE VERMÖGEN am Rhein? | ANTIKES ROM
Zeitalter der Macht
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934 DENARE | Wer vergrub dieses RÖMISCHE VERMÖGEN am Rhein? | ANTIKES ROM
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Zeitalter der Macht
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Am 22. September 2026 präsentierte das LVR-LandesMuseum Bonn einen der bedeutendsten archäologischen Funde Mitteleuropas: 934 römische Silberdenare, die fast zweitausend Jahre unberührt in einem strohgepolsterten Tonkrug unter einem Acker bei Wesseling lagen. Mit einer chronologischen Spanne von über 270 Jahren – von einer republikanischen Münze aus dem Jahr 148 vor Christus bis zur Regierungszeit Kaiser Hadrians – entpuppt sich der Schatz nicht als Beute barbarischer Überfälle, sondern als eingefrorenes antikes Sparkonto einer florierenden Grenzwirtschaft am Rhein.
In dieser tiefgründigen historischen Dokumentation analysieren wir die naturwissenschaftliche Forensik und Geldpolitik des Römischen Reiches:
Die atomare Herkunft des Silbers: Massenspektrometrie und Blei-Isotopen der iberischen Minen von Carthago Nova;
CT-Scans und Phytolithen: Wie Dinkel- und Roggenstroh die Münzen vor kriechender Hornsilber-Korrosion schützten;
Trajans Münzreform von 107 nach Christus: Warum Greshams Gesetz das republikanische Feinsilber im Boden festhielt;
Das logistische Rückgrat des Rheins: Flottenstützpunkt der Classis Germanica und Villae Rusticae zwischen Köln und Bonn;
Drei dramatische Weggabelungen: Wie das Vertrauen in den Denar über den Bestand der germanischen Provinzen entschied.
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