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Die 12 BESTEN Ghettoblaster aller Zeiten (sie werden nicht mehr gebaut – und hier ist der Grund)

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Die 12 BESTEN Ghettoblaster aller Zeiten (sie werden nicht mehr gebaut – und hier ist der Grund)

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New York, 1985. Ein Fotostudio, ein Siebzehnjähriger setzt sich auf den Boden vor die Kamera, und neben ihm steht kein Instrument, sondern ein silberner Kasten mit zwei Tieftönern von zwanzig Zentimetern. Dieses Foto wird zum Plattencover. Und der Kasten darauf wird berühmter als die meisten Musiker jener Jahre. Vierzig Jahre später steht dasselbe Gerät bei Händlern mit einem Preisschild, bei dem selbst Sammler zusammenzucken. Der Ghettoblaster wurde nicht für die Straße erfunden. Japanische Hersteller wollten Mitte der siebziger Jahre Jugendlichen eine Stereoanlage geben, die in winzige Tokioter Wohnungen passte: zwei Boxen, Radio, Kassettenteil und Verstärker in einem bulligen Kasten mit Tragegriff. Den Namen bekam das Ding erst draußen, von den Leuten, die es durch die Stadt trugen. Und dann geriet die ganze Geräteklasse in ein Wettrüsten, bei dem Vernunft irgendwann keine Rolle mehr spielte. In diesem Video zählen wir vom zwölften Platz bis ganz nach oben. Du bekommst den bayerischen Radiorekorder, den man sich mit zwei Sommern Ferienjob zusammensparen konnte, und den Nachbarn aus derselben Baureihe, der so viel kostete wie ein gebrauchtes Auto. Du bekommst ein Gerät, das gleichzeitig unter drei stolzen deutschen Traditionsnamen im Regal stand, obwohl keiner dieser drei es gebaut hat. Du bekommst zwei Kästen aus Ost-Berlin, von denen einer 2.150 Mark der DDR kostete, und die Frage, was so ein Preis mit einem Land macht, in dem Technik ohnehin knapp war. Dann geht es nach Japan, und dort wird es endgültig verrückt. Ein Ghettoblaster, in dem ein echter Plattenspieler steckte und der Schallplatten von beiden Seiten abspielen konnte, ohne dass jemand sie umdrehen musste. Ein Koloss mit acht Lautsprechern und einem eigenen Regler nur für den zusätzlichen Bass. Ein golden veredeltes Gerät mit eingebauter Alarmanlage, weil der Hersteller ganz selbstverständlich davon ausging, dass man es klauen würde. Und ein Kasten, den Sammler nicht König oder Flaggschiff nennen, sondern T-Rex. Dazu die Geschichte eines deutschen Sammlers, dessen ganze Sammlung mit einem Fund für 20 Euro anfing und bei vierzig Geräten endete. Und der Name einer Marke, die in Deutschland praktisch nie im Handel war, die hier fast niemand je ausgesprochen hat und die trotzdem zwei der gesuchtesten Geräte der ganzen Kategorie gebaut hat. Genau der Name aus dem Titel, den du mit ziemlicher Sicherheit nicht kennst. Bei den Preisen widersprechen sich die Quellen übrigens deutlich: Händler rufen für das Gerät auf dem ersten Platz bis zu 6.000 Euro auf, tatsächliche Auktionsverkäufe liegen bei höchstens 1.200 Euro. Ich sage dir das im Video, statt mir die schönere Zahl auszusuchen. Das ist hier die Regel: Daten, Preise und Ausstattung kommen aus Archiven, Museen und Sammlerquellen, nicht aus der Erinnerung. Und ganz am Ende steht wieder der silberne Kasten aus dem Fotostudio. Welches Gerät das ist und warum ausgerechnet es ganz oben landet, obwohl es nicht das lauteste und nicht das größte war, erfährst du in den letzten Minuten. Schreib mir in die Kommentare, welcher Kasten bei dir im Zimmer stand, was er gekostet hat und was am Ende aus ihm geworden ist. Abonnier den Kanal, wenn du solche Geschichten magst, und lass ein Like da, wenn du bis zum ersten Platz durchgehalten hast.