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Fast alles, was du mit deinem Laub machst, ist richtig — bis auf DAS

Der kluge Garten with Oliver Löw

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Fast alles, was du mit deinem Laub machst, ist richtig — bis auf DAS

32 просмотра · 1 день назад
Der kluge Garten with Oliver Löw
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Fast alles, was du diesen Herbst mit deinem Laub gemacht hast, war wahrscheinlich richtig — bis auf einen einzigen Moment, den die meisten Ratgeber komplett übersehen. In diesem Video zeige ich dir 6 wenig bekannte Fehler bei der herbstlichen Rasenpflege: warum Laub mulchen meistens die bessere Wahl ist, welcher eine Baum eine Ausnahme von allen Regeln ist, an welchem Punkt sich die Mulch-Regel beim allerletzten Schnitt komplett umdreht, warum dein Mäher selbst mehr Schaden anrichten kann als das Laub, warum Vertikutieren und Aerifizieren ständig verwechselt werden — und warum ein einziger vergessener Gartenstuhl wochenlang unsichtbaren Schaden anrichtet. Was in diesem Video behandelt wird: Solange die Temperaturen mild bleiben, ist fein gehäckseltes Laub, das mit dem Mulchmäher zwischen die Grashalme fällt, wertvoller Dünger, der den Humusgehalt erhöht, Regenwürmer fördert und die Wasserspeicherfähigkeit verbessert. Die Feinheit des Häckselns entscheidet über Erfolg oder Schaden: Zu grob gehäckseltes Laub, das auf den Halmen liegen bleibt statt dazwischen zu rieseln, blockiert Licht und Luft und führt zu Fäulnis, Moos und Schneeschimmel. Ein robuster Gebrauchs- oder Spielrasen verträgt eine komplett eingemulchte Laubschicht von 10 bis 15 Zentimetern problemlos, während ein empfindlicher Zierrasen deutlich weniger verträgt. Laub von Bäumen mit Pilzkrankheiten oder Schädlingsbefall darf zu keinem Zeitpunkt gemulcht werden, da Pilzsporen darin überwintern und im Frühjahr genau an dieser Stelle erneut ausbrechen — dieses Laub muss vollständig entfernt und entsorgt, nicht kompostiert werden. Auch nasses Laub darf nicht gemulcht werden, da es beim Mähen verklumpt statt sich fein zu verteilen, und diese feuchten Nester idealer Nährboden für Pilzkrankheiten sind. Beim allerletzten Rasenschnitt der Saison kehrt sich die Mulch-Regel um: Hier sollte das Schnittgut aufgefangen und entfernt werden, weil die sinkende Temperatur die Verrottung drastisch verlangsamt und liegen gelassenes Material eine feuchte, klebrige Schicht bildet, die Pilze, Bakterien und Moos begünstigt. Als Faustregel gilt: Sobald die Bodentemperatur dauerhaft unter etwa 5 bis 8 Grad fällt, stellt der Rasen das Wachstum ein — dieser Punkt markiert zugleich den letzten Schnitt und die Umkehr der Mulch-Regel. Ein schwerer Aufsitzmäher auf feuchtem, weichem Herbstboden verdichtet den Boden, was zu Staunässe führt, da Wasser nicht mehr richtig absickern kann, und Staunässe wiederum Moosbildung begünstigt — unabhängig davon, ob überhaupt Laub im Spiel ist. Die praktische Konsequenz ist, nach starkem Regen einen trockenen Tag für den letzten Schnitt abzuwarten, statt sich starr an ein Kalenderdatum zu halten. Erwähnt in diesem Video: Laubmulchen, Mulchmäher, Pilzsporen, Schneeschimmel, Bodenverdichtung, Staunässe, Moosbildung, letzter Rasenschnitt, Bodentemperatur, Aufsitzmäher, Zierrasen, Gebrauchsrasen, Humusgehalt, Regenwürmer, Herbstpflege, Rasen-Serie. 0:00 Fast alles war richtig — außer diesem Moment 0:36 Teil 1: Mulchen ist meistens die bessere Wahl 1:52 Teil 2: Der eine Baum, bei dem das nie gilt 3:04 Teil 3: Der Moment, an dem sich alles umdreht 4:21 Teil 4: Der Fehler, der nichts mit Laub zu tun hat 6:26 Teil 5: Vertikutieren oder Aerifizieren? 8:14 Teil 6: Der unsichtbare Schaden Abonniere für den Rest der Serie und schreib mir in die Kommentare, welchen dieser Fehler du bisher nicht kanntest! #Rasenpflege #Gartentipps #Herbstgarten #Laubmulchen #Rasenmäher