Перейти к содержимому

Auschwitz-Überlebender berichtet vor Gericht | Herbert Krumme | Originalton

Stimmen des Auschwitzprozesses

0:00 / 0:00

Auschwitz-Überlebender berichtet vor Gericht | Herbert Krumme | Originalton

805 просмотров · 2 нед. назад
Stimmen des Auschwitzprozesses
188 подписчиков
805 просмотров · 2 нед. назад
Diese Originaltonaufnahme stammt aus dem Frankfurter Auschwitzprozess (1963–1965). Am 9. Juli 1964 wurde Werner Krumme am 63. Verhandlungstag vor dem Landgericht Frankfurt am Main als Zeuge vernommen. Werner Krumme war als Häftling mit der Nummer 99.166 im Konzentrationslager Auschwitz inhaftiert. Nach seiner Befreiung lebte er in München und arbeitete als Handelsvertreter. In seiner Aussage berichtete er über seine Tätigkeiten innerhalb des Lagers. Er schilderte insbesondere seine regelmäßigen Besuche im Krankenbau, die Einteilung genesener Häftlinge in Arbeitskommandos sowie seine Beobachtungen bei ärztlichen Visiten und Selektionen im Krankenbau. Auch seine Aufenthalte im Block 10 und Block 11 kamen zur Sprache. Selektionen an der Rampe in Birkenau hatte er nach eigener Aussage nicht beobachtet. Seine Aussage ist ein zeitgeschichtliches Zeugnis über die Lebensbedingungen und die medizinische Behandlung der Häftlinge im Konzentrationslager Auschwitz. ⸻ Hinweise: Dieses Video dient ausschließlich der historischen Dokumentation, Erinnerung und Bildungsarbeit. Die eingeblendeten Bilder sind symbolische Darstellungen und keine Originalaufnahmen der Prozessbeteiligten. Quelle der Tonaufnahme: Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden HHStAW – Bestand 461 Nr. 41024 und 41025 (geschnittene Version) #wernerkrumme #auschwitzüberlebender #auschwitzprozess #frankfurterauschwitzprozess #holocaust #zeitgeschichte #historischeaufnahmen #originalton #zweiterweltkrieg ⸻ Dieses Video wurde zu Dokumentations- und Erinnerungszwecken veröffentlicht. Aus Respekt vor den Opfern sowie zur Wahrung eines würdevollen Gedenkens sind die Kommentare deaktiviert. Die Erinnerung an Auschwitz soll Raum für Stille, Nachdenken und historisches Bewusstsein schaffen.