Reise durch Sämtliche Galaxien im Sichtbaren Kosmos | 2 Billionen Galaxien
Kosmischer Puls
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Reise durch Sämtliche Galaxien im Sichtbaren Kosmos | 2 Billionen Galaxien
In diesem Video nehmen wir dich mit auf eine gedankliche Reise von der Erde bis an die Grenze des Beobachtbaren. Wir entfernen uns vom Sonnensystem, erklären, warum wir Entfernungen zwischen Sternen in Lichtjahren messen, und lassen vertraute Sternbilder hinter uns, während Proxima Centauri als nächster Stern außerhalb der Sonne in den Blick kommt. Dann wenden wir uns der Milchstraße zu: ihrer dünnen Scheibe, den Spiralarmen, der Sternentstehung und dem zentralen Schwarzen Loch Sagittarius A*. Wir betrachten ihren Halo mit alten Sternen und Kugelsternhaufen, bevor wir die Lokale Gruppe verlassen. Bei Andromeda ordnen wir ein, warum sie sich der Milchstraße nähert und in Milliarden Jahren mit ihr verschmelzen soll; auch Triangulum und Zwerggalaxien zeigen, wie vielfältig Galaxiengruppen sind. Weiter draußen erreichen wir den Virgo-Haufen und den Virgo-Superhaufen, bevor sich das kosmische Netz aus Filamenten, Galaxienhaufen und riesigen Leerräumen abzeichnet. Dabei erklären wir die Rolle der Dunklen Materie als unsichtbares Gerüst. Von dort führt uns die Frage nach der Zahl der Galaxien zur Schätzung von rund zwei Billionen: Hubble-Tiefenaufnahmen erfassen nur einen Teil, statistische Modelle ergänzen die lichtschwachen Galaxien. Wir unterscheiden Spiral-, elliptische und irreguläre Galaxien und halten fest, dass die Gesamtzahl eine unsichere Hochrechnung ist. Anschließend verfolgen wir Rotverschiebung und Expansion, das Hubble-Gesetz, Dunkle Energie und die Grenzen unserer Beobachtungen. Am äußersten sichtbaren Rand erreichen wir die kosmische Mikrowellenhintergrundstrahlung: Ihr Licht stammt aus einer Zeit rund 380.000 Jahre nach dem Urknall, als das All durchsichtig wurde. Wir blicken auf die davor liegenden Dunklen Zeitalter, die ersten Sterne und die Reionisierung. Zum Schluss fragen wir, was jenseits des Horizonts liegen könnte, ordnen die spekulative Multiversums-Idee ein und kehren zur zentralen Einsicht zurück: Wir können das Beobachtbare vermessen, doch ein großer Teil des Kosmos bleibt für uns unerreichbar. Die NASA schätzt den Durchmesser des beobachtbaren Universums auf rund 92 Milliarden Lichtjahre. Das ist möglich, weil sich der Raum ausgedehnt hat, während das Licht zu uns unterwegs war. Im Januar 2026 bestätigte das James-Webb-Weltraumteleskop die Galaxie MoM-z14, wie sie nur 280 Millionen Jahre nach dem Urknall aussah. Ihr Licht war laut NASA etwa 13,5 Milliarden Jahre unterwegs. So sehen wir ferne Galaxien in einem Zustand, den sie längst hinter sich gelassen haben.