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15 Kilometer Granit: Warum der alte Gotthard-Scheiteltunnel bis heute arbeitet

Straßenakte

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15 Kilometer Granit: Warum der alte Gotthard-Scheiteltunnel bis heute arbeitet

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Fünfzehn Kilometer und drei Meter Granit, Gneis und Kalkstein trennen Göschenen im Kanton Uri von Airolo im Kanton Tessin. Der historische Gotthard-Scheiteltunnel, der im Mai 1882 nach einem jahrzehntelangen, opferreichen Kampf gegen den Berg eröffnet wurde, ist weit mehr als nur eine Eisenbahnstrecke: Er ist ein unerbittliches Monument menschlicher Ingenieurskunst und der harten Realität der alpinen Geografie. Von den grausamen Arbeitsbedingungen unter der Leitung von Louis Favre und dem tödlichen Ringen gegen Wassereinbrüche und giftigen Kohlenrauch in der Dampflok-Ära bis hin zur Entlastung durch den modernen Gotthard-Basistunnel im Jahr 2016 erzählt dieses Video die dramatische Biografie einer Verbindung, die das Herz Europas für immer verändert hat. Heute steht die Röhre im Dienst der Schweizerischen Bundesbahnen SBB als unverzichtbare Rückfallebene und technisches Denkmal. Wenn Sie den historischen Gotthard-Scheiteltunnel bereits bereist oder die alten Portale besucht haben, teilen Sie Ihre Erfahrungen und Gedanken in den Kommentaren.