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Im Simson-Werk: Das Volksmoped, das Deutschland aufgegeben hat

Investigación Antigua

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Im Simson-Werk: Das Volksmoped, das Deutschland aufgegeben hat

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Die Simson Schwalbe KR 51 aus Suhl war das Alltagsmoped der DDR: zwei Sitze, Zweitaktmotor und eine geschlossene Verkleidung, die man im Straßenbild sofort erkannte. Heute fahren Schwalbe und S51 noch immer, doch das Simson-Werk in Suhl gibt es nicht mehr. Der Film geht der Frage nach, warum die Mopeds die DDR überlebt haben und ihr Werk nicht. Februar 1964: In Suhl hat der zweisitzige Kleinroller KR 51 Schwalbe Premiere, mit 3,4 PS und 60 km/h, gebaut für den Weg zur Arbeit zu zweit. Schon vor der Schwalbe baute Simson in großen Stückzahlen. Vom Moped SR 1 wurden bis 1957 über 150.000 Stück verkauft, 1960 verließen 184.254 Fahrzeuge das Werk. 1961 wird die Motorradfertigung in Suhl auf staatlichen Befehl eingestellt. Der Film zeigt, was das Werk dabei an Fachkräften verlor. Am 2. Juni 1980 beginnt die Serienproduktion der Simson S51 mit den Motoren M531 und M541, ein Jahr später kommt die Enduro-Version dazu. Auf Dachböden und in Kellern horten Menschen Simson-Ersatzteile. Ein Viertel der Mopeds geht in den Export, auch in den Westen. Ein Dokumentarfilm über das Simson-Werk in Suhl, über die Schwalbe und die S51 und darüber, warum ein DDR-Moped länger durchhielt als die Fabrik, in der es entstand.