EXPOSURE: Visual Storytelling · Mit: Karl Walter Lindenlaub
Deutsche Filmakademie e.V.
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EXPOSURE: Visual Storytelling · Mit: Karl Walter Lindenlaub
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„Das Publikum sollte über die Kamera nicht nachdenken“, so Karl Walter Lindenlaub, DoP und Gast der fünften Ausgabe von Exposure. Ein Cinematographer, der sich für sein aktuelles Projekt von Caspar David Friedrich inspirieren ließ und nur emotional über Optiken sprechen mag. Im Fokus dieser Folge steht der Kinofilm „Amrum“ – ein deutsches Filmdrama von Fatih Akin. Der Coming-of-Age-Film basiert auf den Kindheitserinnerungen von Hark Bohm (1939–2025) und spielt im Frühjahr 1945, in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs, auf der titelgebenden Nordseeinsel Amrum.
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Im Videocast Exposure spricht DoP Matthias Bolliger einmal im Jahr vertieft über die Kunst der bewegten Bilder und die Möglichkeiten des Visual Storytellings. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Filmakademie und der Stiftung Kulturwerk findet er anhand von Filmausschnitten in etwas mehr als einer Stunde heraus, wie Worte auf die große Leinwand kommen. Es geht um den Bildautor, die Bildautorin und die „Macht und Kraft“ von Bildern.
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00:00:00 Intro Exposure#5 mit DoP Karl Walter Lindenlaub
00:01:35 Walter, warum erzählst Du in bewegten Bildern?
00:04:30 Wie hast du in den USA als DP Fuß gefasst?
00:08:30 Wie ist „American Filmmaking“ früher und heute?
00:11:00 AMRUM Trailer
00:13:20 Walter, wie bist du zu AMRUM gekommen?
00:17:30 Regisseur & Autor Hark Bohm: Weißbrot mit Butter & Honig
00:19:38 Historienfilm mit Freiheit und Hunger - das visuelle Konzept zum AMRUM
00:22:20 „Es geht um ein Gefühl für Landschaft und den Jungen“, was heißt das konkret für die Lookentwicklung
00:27:42 Look nicht wie ein Period-Film
00:28:59 Filmausschnitt „Am Küchentisch“
00:29:55 Wie funktioniert Fatih Akin als Regisseur?
00:33:50 Die Sprache des Filmes, der Rhythmus beeinflusst die Emotion eines Filmes
00:35:30 Filmausschnitt „Seine Pflicht tun“
00:36:45 Schnittfassung versus Drehfassung: Wie die Traumsequenz des Filmes mit Matthias Schweighöfer entstand
00:40:45 Filmausschnitt „Traum von Onkel Theo“
00:41:30 Kamerabewegungen für den Jungen in der Landschaft
00:43:13 Filmausschnitt „Die Seerobben-Jagd“
00:44:13 Wind und Wetter an der Küste als Endgegner eines jeden DoPs
00:48:10 Innenszenen vorab im Studio drehen
00:49:36 Drehlogistik und Drehfolge
00:50:00 12jähriger Junge als Hauptfigur - was heißt das für dich?
00:54:10 Die Wichtigkeit der Crew für das Projekt, seine Wunschpartner durchsetzen
00:55:45 Das Publikum von AMRUM
00:57:40 Sensor, Glas, Filter – was hast du gesucht?
00:59:30 Eine Kamera, die Landschaft fotografieren kann
01:01:15 Super35 versus Vollformat und die Wahl der Blende
01:02:35 Außen/Tag leuchten... und die Abhängig von der Regie!
01:04:23 Filmausschnitt Schlussszene
01:05:10 Drehen mit zwei Kameras
01:06:20 Day-for-Night, Planung und Umsetzung – Mondlicht ist reflektiertes Sonnenlicht
01:10:57 Figureneinführung von Nanning
01:12:07 Die letzte Szene wirklich als letzte Einstellung des Filmes drehen
01:13:30 Der Nachdreh des Filmes: Jetzt macht doch mal Hollywood!
01:15:45 Was braucht es, ein DoP heutzutage zu sein? Was würdest du jungen Kamerastudierenden mitgeben wollen?
01:17:30 Schauspieler schützen und wach sein/bleiben!
01:18:01 Filmausschnitt: Organische Auflösung am Set
01:20:00 Welche Bilder brauchst du, braucht die Welt?
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EXPOSURE – DER VIDEOCAST ZU VISUAL STORYTELLING
von und mit DoP Matthias Bolliger, SCS/DFA
zu Gast: Karl-Walter Lindenlaub ASC/BVK
Musik & Sounddesign: Timo Pierre Rositzki
Motion Design: Pawel Sobolewski
Foto: Florian Liedel, Esther Galambos
Herzlichen Dank:
Bombero International GmbH, Ann-Kirstin Homann
Warner Bros. Discovery, Benjamin Vollrath, Martina Hennicke
Viscompark Media GmbH, Marco Jannasch
American Society of Cinematographers, ASC
Michael Hain, Helmut Prein, Georgij Pestov
Mit freundlicher Unterstützung
VG Bildkunst Stiftung Kulturwerk, Schneider Kreuznach, Sony Deutschland
shot on Lumix BGH1 & Sony FX6
c 2026