Klettersteig Alpspitze bei Garmisch-Partenkirchen, Abstieg ins Höllental mit Klamm am 28.+29.08.2026
Martin Haller
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Klettersteig Alpspitze bei Garmisch-Partenkirchen, Abstieg ins Höllental mit Klamm am 28.+29.08.2026
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Am Freitag vormittag vom Parkplatz Eisstadion (kostenlos parken) in Garmisch-Partenkirchen aufgestiegen am Hausberg vorbei zum DAV Kreuzeckhaus. So früh, um dem nachmittags Gewitter zu entgehen.
Am Samstag dann früh um 7 Uhr nach einem Kaffee ging es los, über den Osterfelderkopf hinauf zum Alpspix. Von dort dann zum Ferrata Klettersteig Alpspitze. Da auch erst dann um kurz nach 8 Uhr die erste Gondel ankam mit weiteren Klettersteig-Gehern war es noch nicht so überlaufen wie vermutlich später. Der Klettersteig ist mit Schwierigkeit A/B angegeben und wirklich extrem viel versichert und mit Klammern unterstützt bis man den Gipfel der Alpspitze, den Hausberg von Garmisch, erreicht. Danach wurde es mit der Überschreitung und dem Grat entlang bis zum Einstieg in den Jubiläumssteig, über den man mit Kletterei bis 3- auch die Zugspitze erreichen kann. Dort ging es dann nach rechts weg ins Matheisenkees und nicht gerade weiter am Jubiläumsgrat. Der Abstieg ist mit Klettersteigschwierigkeit B/C angegeben und nicht mehr so massiv versichert. Nach einigen Stunden Abstieg kommt man an der Höllentalangerhütte vorbei, wo man sich nochmal kräftig stärken kann. Dann geht es weiter durch die Höllentalklamm, eine wirklich immer wieder beeindruckendes Stück Natur wo die Gewalt von Wasser erlebbar wird. Über Stege, Tunnel und Brücken geht es lange in der Klamm hinab bis man diese gegen gerechtfertigte Gebühr dann an der Höllentalklamm Eingangshütte verlässt (3,50€/Erwachsener mit Alpenvereinsmitgliedschaft; ansonsten das doppelte). Dann noch eine weitere dreiviertelstunde hinunter bis nach Hemmersbach wo man entweder in die Bahn einsteigen kann oder so wie ich den Wegen entlang zurück nach Garmisch läuft. Tolle Tour die mir sehr gefallen hat und aufgrund der doch überschaubaren Schwierigkeit in den Klettersteigen auch für nicht Profis mit entsprechender Ausrüstung und Kondition machbar sein sollte. Viel Spaß für all diejenigen, die auch diese Tour machen wollen. Durchaus auch interessant dies in der anderen Richtung zu machen wobei die Höhenmeter im Aufstieg dann schon erheblich sind.