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Wattens (A-Tirol) Geläute der Pfarrkirche St. Laurentius

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Wattens (A-Tirol) Geläute der Pfarrkirche St. Laurentius

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Es läuten 6 Glocken der alten Pfarrkirche St. Laurentius in Wattens, Nordtirol. c‘ d‘ e‘ g‘ a‘ d“ (f“) 0:00 Fotos 4:02 Einschwingen (c‘) 4:55 Glocke 1 (c‘) 8:21 Einschwingen 9:38 Vollgeläute Die Ursprünge der Laurentiuskirche gehen mindestens auf die Zeit um 700 n.Chr. zurück. Bei archäologischen Grabungen im Jahr 1984 konnten Reste dieser ersten, wohl noch im 7. Jahrhundert errichteten Vorgängerkirche gefunden werden.Standort dieser Kirche und gleichzeitig Mittelpunkt des Ortes war ein kleiner Hügel, der sich aus dem vom Wattenbach in Jahrtausenden angeschütteten Schwemmkegel erhob. Wenn auch die erste urkundliche Weihe einer Kirche in Wattens erst für das Jahr 1318 belegt ist, weiß man nun aufgrund der freigelegten Fundamente, dass die Kirche wesentlich älter ist und möglicherweise noch auf spätrömische Zeit (5.Jh.) zurückgeht. Dafür spricht auch das gewählte Patrozinium des frühchristlichen römischen Märtyrers St. Laurentius. Die Kirche von 1318, die vermutlich im Zuge der Bevölkerungs-entwicklung in der Blütezeit des Bergbaues zu klein wurde, folgte um 1495 bis 1500 ein spätgotischer Bau von Jobst Kiesel. Nach dem Großbrand im Jahre 1809 wurde 1810/11 der bestehende Kirchenbau unter Einbeziehung der verwendbaren Fundamente und Mauerreste der ausgebrannten Kirche von Franz Josef Kerle weitgehend neu im klassizistischen Stil errichtet. Die Weihe erfolgte am 27. Februar 1820. Die markante, noch an barocke Vorbilder anklingende Turmkuppel wurde erst 1834 aufgesetzt. Im Jahre 1935 kam es zur Gründung eines Laurentiusvereins mit dem Ziel einer Erweiterung der Pfarrkirche; dabei war ein Neubau an der Ostseite des Kirchenschiffes in Richtung Norden geplant, wurde aber nie ausgeführt Info: https://www.pfarre-wattens.at/kirchen... Das Geläute der Laurentiuskirche in Wattens besteht aus sechs Glocken. Fünf davon stammen aus dem Jahr 1947 und wurden von Oberascher in Salzburg gegossen. Eine weitere Glocke wurde 1958 von Grassmayr gegossen und dient als Sterbeglocke. Außerdem hängt oben in der Laterne noch eine siebte Glocke aus dem Jahr 1938, ebenfalls von Grassmayr gegossen. Sie ist seit Jahren unbenutzbar. Glocke 1 - Oberascher, Salzburg – 1947 - c‘ Glocke 2 - Oberascher, Salzburg – 1947 - d‘ Glocke 3 - Oberascher, Salzburg – 1947 - e‘ Glocke 4 - Oberascher, Salzburg – 1947 - g‘ Glocke 5 - Oberascher, Salzburg – 1947 - a‘ Glocke 6 - Grassmayr, Innsbruck – 1958 - d“ (Glocke 7 - Grassmayr, Innsbruck – 1938 - f“) Ich möchte mich ganz herzlich bei dem sehr freundlichen Herrn Pfarrkurator und dem Herrn Mesner nochmal für Ermöglichung dieser Aufnahme bedanken. Vergelts Gott! :-) Aufgenommen am 10. August zum Patrozinium