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ANTON BRUCKNER (1824–1896): Fuge d-Moll (1861) WAB 125

Ferrulli 𝄞 Organist

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ANTON BRUCKNER (1824–1896): Fuge d-Moll (1861) WAB 125

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ANTON BRUCKNER (1824–1896) Fuge d-Moll WAB 125 Fassung: Reinschrift Linz, 8. November 1861 (Skizzen vom 6. und 7. November). Formaler Aufbau: 0:00 Exposition (Erste Durchführung) Takt 1 bis 23 1:13 Zwischenspiel Takt 23 bis 26 1:24 Zweite Durchführung Takt 27 bis 42 2:11 Zwischenspiel mit Themenkopf rectus und inversus Takt 43 bis 46 2:24 Umkehrung Takt 47 bis 57. Ab Takt 55/56 Umkehrung in der Engführung. 2:54 Thema in der Engführung (Bass und Alt) Takt 58 bis 63 3:12 Orgelpunkt + Thema diminuiert (ab Takt 65: "per arsin et thesin") Takt 63 bis 68 3:28 Thema augmentiert im Bass Takt 69 bis 74 Carmenio Ferrulli an der Oberlinger-Orgel in der evangelischen Immanuelkirche Königstein im Taunus. Noten gemeinfrei unter: https://imslp.org/wiki/Fugue_in_D_min...) Möglicherweise komponierte Anton Bruckner diese Fuge für seine Prüfung am Konservatorium in Wien am 19. und 21. November 1861. Diese Prüfung markierte den Abschluss von Bruckners Studienjahren bei seinem Kontrapunktlehrer Simon Sechter (1788-1867). Bruckner widmete diese Fuge Ferdinand Kerschbaum (1838-1901; von 1873-1901 Pfarrer in Grünburg bei Steyr) und spielte diese Fuge öffentlich am 30. Juli 1862 in der Stadtpfarrkirche Linz als Nachspiel zum Primiz-Amt von Ferdinand Kerschbaum. (s. Anton Bruckner: Sämtliche Werke XII /6 Werke für Orgel, Revisionsbericht vorgelegt von Erwin Horn, Wien 2001, S.58)