Lagerhalle in Flammen: Großbrand fordert Feuerwehr in Oranienburg
Blaulichtreport Oberhavel
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! Aufgenommen Am 07.07.2026 !
Großbrand zerstört Lagerhalle im Oranienburger Gewerbegebiet – Feuerwehr verhindert Übergreifen auf Nachbargebäude
🚒 600 Quadratmeter große Lagerhalle vollständig ausgebrannt – Millionenschaden – NINA-Warnung wegen starker Rauchentwicklung
Am Sonntag, dem 05. Juli 2026, kam es im Gewerbegebiet Oranienburg-Süd zu einem verheerenden Großbrand. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet eine rund 600 Quadratmeter große Lagerhalle, in der große Mengen gepresster Papier- und Pappballen gelagert wurden, in Brand. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Halle in Vollbrand.
Wie Einsatzleiter Stephan Liedtke erklärte, waren bereits Flammen im Dachbereich sichtbar. Aufgrund der fortgeschrittenen Brandausbreitung sowie der Einsturzgefahr der Leichtbauhalle war schnell klar, dass das Gebäude nicht mehr zu retten war. Die Feuerwehr stellte ihre Taktik um und konzentrierte sich vollständig darauf, die angrenzenden Gebäude zu schützen. Durch den massiven Einsatz zahlreicher Strahlrohre konnte ein Übergreifen der Flammen erfolgreich verhindert werden.
Besonders problematisch war die enorme Brandlast durch die gelagerten Papier- und Pappballen. Zusätzlich geriet die auf dem Dach installierte Photovoltaikanlage in Brand und verursachte die weithin sichtbare schwarze Rauchwolke.
Auch Feuerwehrsprecher Christian Stricker bestätigte, dass ein Innenangriff wegen der Einsturzgefahr ausgeschlossen war. Starke Windböen erschwerten die Löscharbeiten zusätzlich, da sie die Rauchwolke in Bodennähe drückten und für erheblichen Funkenflug sorgten.
Im weiteren Einsatzverlauf stürzte die Lagerhalle vollständig ein. Das eingestürzte Dach erschwerte die Brandbekämpfung erheblich, da die darunterliegenden Glutnester zunächst gekühlt und anschließend mit schwerem Gerät freigelegt werden mussten.
Zur Unterstützung wurden weitere Feuerwehren, eine zweite Drehleiter aus Leegebruch, der Katastrophenschutz zur Versorgung der Einsatzkräfte sowie das Technische Hilfswerk (THW) mit schwerem Räumgerät alarmiert.
Wegen der starken Rauchentwicklung wurde über die Warn-App NINA eine Bevölkerungswarnung herausgegeben. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten.
Auch die Polizei war mit zahlreichen Kräften im Einsatz. Polizeisprecher Joachim Lemmel erklärte, dass die Einsatzstelle abgesichert und mehrere Straßen gesperrt werden mussten. Zeitweise war auch die B96 betroffen.
Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Nach Abschluss der Löscharbeiten übernehmen Brandermittler die Untersuchungen. Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf rund vier Millionen Euro beziffert.
Auch nach dem Löscherfolg dauerten die aufwendigen Nachlöscharbeiten noch viele Stunden an.
Text: Blaulichtreport - Oberhavel
Bilder/Video: Blaulichtreport - Oberhavel
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