Lebensfreude im 18. Jahrhundert | Virtuoses Streichquintett im galanten Stil
Domus Virtuosa
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Lebensfreude im 18. Jahrhundert | Virtuoses Streichquintett im galanten Stil
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Domus Virtuosa
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Lebensfreude, Eleganz und virtuose Energie prägen dieses Streichquintett im galanten Stil des 18. Jahrhunderts.
Im Mittelpunkt steht der lebendige Dialog der Streicher: bewegliche Stimmen, klare musikalische Gesten, rhythmischer Schwung und eine helle, temperamentvolle Klangsprache. Die Musik verbindet Leichtigkeit und Eleganz mit der Energie eines Ensembles, dessen Stimmen fortwährend miteinander reagieren.
Die Komposition orientiert sich an der italienischen Instrumentalmusik des 18. Jahrhunderts und insbesondere an jener klaren, vitalen Musiksprache, die mit Komponisten wie Giovanni Battista Sammartini verbunden ist.
Dabei handelt es sich nicht um ein Werk Sammartinis und auch nicht um die Rekonstruktion einer historischen Komposition. Es ist eine neue, historisch inspirierte Schöpfung von Domus Virtuosa.
STREICHQUINTETT IM GALANTEN STIL
Das Streichquintett ermöglicht ein dichtes musikalisches Gespräch zwischen den einzelnen Stimmen. Melodische Impulse wandern durch das Ensemble, werden beantwortet, weitergeführt und verändert.
Gerade diese Wechselwirkung erzeugt den Charakter der Komposition: lebendig, elegant, virtuos und voller Bewegungsfreude.
Die historische Klangwelt dient dabei nicht als museales Modell, sondern als musikalische Sprache, deren Möglichkeiten weiter erforscht werden können.
FIBONACCI UND MUSIKALISCHE ARCHITEKTUR
Auch die formale Organisation gehört zum kompositorischen Experiment.
Fibonacci-Proportionen werden als Werkzeug eingesetzt, um Beziehungen zwischen musikalischen Abschnitten, Entwicklung und zeitlicher Balance zu untersuchen.
Dabei geht es nicht um eine außermusikalische Wirkung oder um wissenschaftliche Behauptungen über das Hören. Die Proportion dient ausschließlich als kompositorisches Werkzeug innerhalb der musikalischen Architektur.
HISTORISCHE KLANGWELTEN
Dieses Werk gehört zu „Historische Klangwelten – Vol. 3“, einer Sammlung von Domus Virtuosa, die unterschiedliche Besetzungen, Klangfarben und musikalische Charaktere des 18. Jahrhunderts erkundet.
Barock, Spätbarock, galanter Stil und der Übergang zur frühen Klassik werden dabei nicht als abgeschlossene Vergangenheit verstanden, sondern als Ausgangspunkte für neue musikalische Schöpfung.
DOMUS VIRTUOSA
Domus Virtuosa ist ein unabhängiges Laboratorium für musikalische Schöpfung und Forschung, in dem historische Musiktradition auf neue Werkzeuge des Schaffens trifft.
Historische Ästhetik, Instrumentierung, traditionelle Formen und kompositorische Verfahren bilden die Grundlage eines fortlaufenden Prozesses aus Experiment, Auswahl, Überarbeitung und Verfeinerung.
Keine Rekonstruktion eines verlorenen historischen Werkes, sondern neue Musik im Dialog mit der Tradition.
Tradition ist eine lebendige Sprache.
Und sie kann weitergeschrieben werden.
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