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Berlin-Neu-Westend (D), Ev. Kirchengemeinde - Vollgeläut

Credamusglocke

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Berlin-Neu-Westend (D), Ev. Kirchengemeinde - Vollgeläut

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Die am 3. April 1960 eingeweihte evangelische Kirche Neu-Westend mit frei stehendem Glockenturm in der Eichenallee 47 im Berliner Ortsteil Westend des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf, entworfen von Konrad Sage und Karl Hebecker, steht unter Denkmalschutz. Sie wurde von den Architekten in ein bereits bestehendes Gebäudeensemble integriert. GESCHICHTE: Die Evangelische Gemeinde Neu-Westend entstand am 1. April 1957 durch Abspaltung von der Epiphanien-Gemeinde. Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg fanden Gottesdienste zeitweise im Saal des Raußendorff-Stiftes, im Kino Olympia in der Preußenallee 6 und in der Kapelle auf dem Friedhof Heerstraße statt. Die Gemeindearbeit in Neu-Westend verlagerte sich im Herbst 1951 an die Eichenallee. Das Kirchengebäude steht an der Nahtstelle zwischen dem im 19. Jahrhundert bebauten Stadtviertel Alt-Westend und dem Quartier Neu-Westend. Vor und nach dem Zweiten Weltkrieg kamen dann vorwiegend Geschosswohnungsbauten hinzu. Als Standort für einen Kirchenbau war zunächst der Branitzer Platz vorgesehen, der bis 1897 Kirchplatz hieß. Die damalige Stadt Charlottenburg lehnte dessen Bebauung jedoch ab. So war nach Plänen von Rudolf Schwarz ein behelfsmäßiger Kirchsaal an der Eichenallee 51 entstanden, ein einfacher Mauerwerksbau mit Satteldach und schmalen Bogenfenstern. 1955 wurde nach den Plänen von Konrad Sage und Karl Hebecker das Gemeindezentrum erweitert. In den Jahren 1958–1960 entstand nach den Entwürfen derselben Architekten ein Kirchengebäude mit einer Kapazität für 500 Besucher. Vervollständigt wurde das Gemeindezentrum später durch weitere Bauten. GLOCKEN: 1958 wurde ein Bronzegeläut aus drei Glocken von Petit & Gebr. Edelbrock installiert. Das Glockenstuhl-Gerüst war bereits 1955 fertiggestellt, aber erst 1958/1959 wurde der Turmsockel errichtet. Durch die hochgehievten Glocken wurde die Schallausbreitung verbessert. a' SEID FRÖHLICH IN HOFFNUNG. h' GEDULDIG IN TRÜBSAL. d'' HALTET AN AM GEBET.