Sucht, Unfall, Wachkoma: Das Schicksal der Weltmeister von 1974
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Sucht, Unfall, Wachkoma: Das Schicksal der Weltmeister von 1974
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Am 7. Juli 1974 wurden sie in München Weltmeister – doch was wurde aus den Weltmeistern von 1974, als der Jubel vorbei war? Zwölf Lebenswege der Helden von damals.
Gerd Müller schoss das Siegtor im Finale gegen die Niederlande, Franz Beckenbauer hob als Kapitän den Pokal, Sepp Maier stand in jedem Spiel im Tor. Was danach kam, wissen viele nicht: ein schwerer Autounfall, eine Sucht, drei Jahre Wachkoma, ein Schreibwarenladen in der Münchner Au und eine Arztpraxis, die bis nach Saudi-Arabien führte. Wir erzählen von der Nationalmannschaft 1974 anhand von Interviews, Nachrufen und Biografien – auch von denen, die bei der WM 1974 kaum oder gar nicht spielten, und vom Abend in Hamburg, als Jürgen Sparwasser für die DDR traf.
00:00 Einleitung: ein Abend im Hilton
00:42 Helmut Kremers und Jupp Kapellmann
03:29 Hans-Georg „Katsche“ Schwarzenbeck
05:48 Wolfgang Kleff
07:48 Günter Netzer
09:39 Berti Vogts
11:10 Horst-Dieter Höttges
13:09 Jupp Heynckes
15:11 Bernd Hölzenbein und Jürgen Grabowski – Eintracht Frankfurt
17:54 Heinz Flohe
19:43 Sepp Maier
21:41 Franz Beckenbauer
23:50 Gerd Müller
26:17 Schlusswort
Ausgewertet haben wir unter anderem: die Neue Deutsche Biographie (Artikel zu Gerd Müller, Helmut Schön und Jürgen Grabowski), das Stadtlexikon Wiesbaden, Beiträge des Deutschen Fußball-Bundes und das DFB-Datencenter, Texte der FIFA und der UEFA, Spielberichte von RSSSF, Meldungen der dpa zu Franz Beckenbauer, Horst-Dieter Höttges, Bernd Hölzenbein und Wolfgang Kleff, die Süddeutsche Zeitung, die Abendzeitung München (2008 bis 2024), die Rheinische Post (2014), Die Welt (2013), Sport1 (2023 bis 2026), t-online (2024), die Stuttgarter Zeitung (2026), die hessenschau (2022, 2024), ein Interview von Eintracht Frankfurt mit Jürgen Grabowski (2020), die APA (2023), die Deutsche Nationalbibliothek sowie die ARD-Dokumentation „WM 1994 – Elf Helden, ein Albtraum“ (2026).
Hinweis: Dieses Video beruht auf den oben genannten, öffentlich zugänglichen Quellen. Belegte Tatsachen, Aussagen von Angehörigen und Presseberichte sind im Video als solche gekennzeichnet. Wir verbreiten keine Gerüchte und erheben keine unbelegten Vorwürfe. Das Video dient der Information und Erinnerung und steht in keiner Verbindung zu den gezeigten Personen, ihren Familien oder den genannten Sendern. Ist Ihnen ein Fehler aufgefallen? Schreiben Sie es uns gern in die Kommentare.
Bildnachweise (Bildausschnitt, Bewegung und Farbkorrektur bearbeitet), Wikimedia Commons:
Gerd Müller: Fotos von Bert Verhoeff / Anefo, Nationaal Archief (CC BY-SA 3.0 NL) und Alexander Hauk / Promifotos.de (CC BY-SA 3.0).
Franz Beckenbauer: Fotos von Marlis Decker (CC BY 4.0) und SoccerInstitute (CC BY-SA 4.0).
Sepp Maier: Fotos von Udo Grimberg (CC BY-SA 3.0 DE), Marlis Decker (CC BY 4.0), Danyele nach Anefo, Nationaal Archief (CC BY-SA 3.0 NL), und Rami Tarawneh (CC BY-SA 2.5).
Heinz Flohe: Foto von J. Küch (CC BY 3.0).
Jürgen Grabowski und Bernd Hölzenbein: Fotos von Olaf Kosinsky (CC BY-SA 3.0 DE), Erwin Merker (CC BY 3.0) und Koen Suyk / Anefo, Nationaal Archief (CC BY-SA 3.0 NL).
Jupp Heynckes: Fotos von Mohan / Doha Stadium Plus Qatar (CC BY 2.0), Franconia (CC BY-SA 3.0), Otto Domes (CC BY-SA 4.0), Kavuma Honest (CC BY-SA 4.0) und Harald Bischoff (CC BY-SA 3.0).
Berti Vogts: Fotos von Eminn und Pelz (CC BY-SA 3.0).
Günter Netzer und Helmut Schön: Fotos von Friedrich Magnussen (CC BY-SA 3.0 DE); Helmut Schön außerdem Bert Verhoeff / Anefo, Nationaal Archief (CC BY-SA 3.0 NL), Fortepan (CC BY-SA 3.0) und Marlis Decker (CC BY 4.0).
Jürgen Sparwasser: Fotos von Rainer Mittelstädt, Bundesarchiv (CC BY-SA 3.0 DE).
Weitere Fotos aus dem Nationaal Archief (Anefo): gemeinfrei (CC0).
Wo haben Sie am 7. Juli 1974 das Endspiel gesehen – und an welchen Weltmeister von damals erinnern Sie sich am liebsten? Erzählen Sie es uns in den Kommentaren. Wenn Sie keine unserer Geschichten verpassen möchten, abonnieren Sie den Kanal.