Der BM-21 Grad war streng geheim — bis er 1969 an der chinesischen Grenze feuerte
Dr. Stefan Brückner
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Der BM-21 Grad war streng geheim — bis er 1969 an der chinesischen Grenze feuerte
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Dr. Stefan Brückner
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Am 15. März 1969 stand am zugefrorenen Ussuri eine Waffe in Feuerstellung, über die kein westlicher Geheimdienst etwas Genaues wusste. Sechs Jahre lang hatte die Sowjetunion den BM-21 Grad in ihren Depots gehalten, ohne dass je ein Schuss gegen einen wirklichen Gegner gefallen wäre. An diesem Nachmittag verlor er sein Geheimnis in wenigen Minuten.
In dieser Folge geht es um den Weg von der Katjuscha des Zweiten Weltkriegs bis zu jenem 122-mm-Werfer mit 40 Rohren, der auf allen Kontinenten in Dienst ging:
— warum die legendäre BM-13 Anfang der fünfziger Jahre nicht mehr zu gebrauchen war
— was Schubexzentrizität bedeutet und warum die deutschen Nebelwerfer genauer schossen
— warum die BM-14 von 1952 die Streuung löste und trotzdem scheiterte
— wie Alexander Ganitschew in Tula ein Geschoss auf 20,4 km brachte
— wieso das Kaliber verkleinert und nicht vergrößert wurde
— was am 2. und 15. März 1969 auf der Insel Damanski wirklich geschah
— warum die Batterien in Afghanistan gegen jede Vorschrift direkt richteten
— und wie der Grad 1987 in Angola auf seinen eigenen Nachbau traf
Wo sich sowjetische und chinesische Darstellungen widersprechen, werden beide genannt. Umstrittene Zahlen sind als solche gekennzeichnet.
Diese Folge behandelt Technik- und Militärgeschichte. Weder Krieg noch irgendein Regime werden verherrlicht.
Welche Waffe soll als Nächstes drankommen? Schreibt es in die Kommentare.
#BM21 #Grad #Kalter_Krieg #Militaergeschichte #Raketenartillerie