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China: Wie das Land die schlimmste Taifunsaison der Geschichte übersteht

Naturgewalten

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China: Wie das Land die schlimmste Taifunsaison der Geschichte übersteht

238 просмотров · 7 дней назад
Naturgewalten
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China: Wie das Land die schlimmste Taifunsaison der Geschichte übersteht Im September zweitausendsechsundzwanzig trifft der Taifun Saola zum dritten Mal auf die Provinz Fujian – ein Ereignis ohne Beispiel in den Aufzeichnungen. In Putian fallen vierhundertsechzehn Komma fünf Millimeter Regen binnen zwei Tagen, manche Dörfer melden über fünfhundert Millimeter. In Jiangxi fordern Erdrutsche mindestens vier Todesopfer, über zweihundertfünfzigtausend Menschen sind betroffen. Auf Hainan werden über fünfundfünfzigtausend Menschen evakuiert. In diesem Jahr entstehen im westlichen Pazifik vierundzwanzig Taifune – weit über dem historischen Durchschnitt. Drei von ihnen treffen exakt dieselbe Küstenregion in Zhejiang. Doch hinter den Schlagzeilen von Zerstörung und Evakuierung verbirgt sich eine andere Geschichte. China steht nicht hilflos vor der Naturgewalt. Jahrzehnte ingenieurtechnischer Arbeit haben ein unsichtbares Netz aus Dämmen, Reservoirs und Kontrollsystemen geschaffen, das den Kampf gegen die Fluten aufnimmt. Die Geografie des Landes – von den Bergen des Jinsha-Flusses bis zu den Küsten des Ostchinesischen Meeres – wurde durch menschliche Hand neu geformt. In diesem Film gehen wir den Weg des Wassers: vom Xiangjiaba-Damm am Jinsha-Fluss, der als wichtiges Glied die Hochwasserkontrolle koordiniert, über die Küstenprovinzen Fujian und Zhejiang, die den direkten Schlag der Taifune aushalten, bis nach Jiangxi, wo Erdrutsche die Bergdörfer bedrohen, und zur Insel Hainan, wo Zehntausende rechtzeitig evakuiert werden. Wir zeigen die Kaskade von Wasserkraftwerken entlang des Jangtsekiang-Systems und enthüllen, wie China versucht, die Natur zu bändigen – in einem Land, das zwischen ingenieurtechnischem Willen und der unberechenbaren Kraft des Wetters balanciert.