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Die 15 BESTEN Flachschleifmaschinen aller Zeiten

Die Zweite Reihe

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Die 15 BESTEN Flachschleifmaschinen aller Zeiten

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Die Zweite Reihe
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Eine Werkstatt in Cambridge, Massachusetts, am Ende des neunzehnten Jahrhunderts. Ein Auftrag über eine hydraulische Baugruppe, deren Ventilplatten eben und parallel sein müssen — sonst drückt das Öl durch den Spalt, und die ganze Gruppe ist nach kurzer Zeit Schrott. Der Mann am Tisch schabt, misst, schabt wieder. Eine Maschine, die das sauber kann, gibt es auf der Welt noch nicht. Aus genau diesem Problem ist eine ganze Maschinenklasse entstanden, und aus dieser Klasse dieses Video. In dieser Folge gehen wir 15 Flachschleifmaschinen durch — von Rang fünfzehn hinunter bis auf den ersten. 15 verschiedene Marken aus fünf Ländern: Deutschland, die USA, Großbritannien, Japan und die Schweiz. Jede mit ihren Daten, ihrer Herkunft, ihrer Stärke und ihrer Schwäche, und jede an genau der Stelle, an der sie steht, weil die vorherige Maschine irgendwo an ihre Grenze kam. Am unteren Ende der Liste geht es um rohe Kraft: amerikanische Kolosse mit 30 PS, Tischen von über zwei Metern Länge und einem Gewicht von 42.000 Pfund — Maschinen, bei denen die Genauigkeit noch komplett am Gefühl des Mannes am Handrad hing. Danach kommt die Schule des Werkzeugraums: das Haus aus Providence, das diese Bauart nach Angaben des Londoner Science Museum in den 1880er Jahren überhaupt erst erfunden hat, dazu die britischen Klassiker aus Manchester und Leicester, die das Flachschleifen in jede normale Werkstatt gebracht haben. Genau in der Mitte der Liste kippt das Fach. Ab dort hört Flachschleifen auf, eine Sache der Hände zu sein: die Steuerung übernimmt das Abrichten, das Nachstellen, das Zurückziehen der Scheibe. Aus Japan kommt dazu eine Zahl, die man sonst selten so ehrlich liest — eine Ebenheit von 1,9 Mikrometern auf einer Platte von 450 × 450 Millimetern, gemessen bei 23 Grad plus minus 1 Grad. Genauigkeit hat ab hier eine Temperatur. Im oberen Drittel geht es dann nur noch um eine einzige Frage: Wer hält das Maß, wenn die Maschine warm wird, wenn sie Tag und Nacht läuft, wenn zehn Jahre vergangen sind? Die Antworten heißen Hydrostatik, Linearmotor und Gusskonstruktion — und ganz oben steht eine Marke, deren Werk 1945 nicht beschädigt, nicht geschlossen, sondern Stück für Stück vollständig abgebaut wurde. Drei Jahre später fing sie an einem anderen Ort noch einmal von vorne an, und heute stehen mehr als 19.000 Maschinen dieses Namens in Werkstätten auf der ganzen Welt. Wir nennen bei jeder Maschine die Zahlen, die wirklich belegt sind, und wir sagen es offen, wenn die Quellen sich widersprechen — bei einer Maschine in dieser Liste weichen die Angaben zur Spindelleistung je nach Quelle deutlich voneinander ab, und auch das kommt im Video vor. Welche Maschine am Ende auf dem ersten Rang steht und warum ausgerechnet sie — das erfahrt ihr im Video. Wenn euch Industriegeschichte, Werkzeugmaschinen und Präzisionstechnik interessieren, lasst ein Abo da und schreibt in die Kommentare, wen ihr selbst ganz oben gesehen hättet. Genau diese Diskussion macht solche Listen erst interessant.