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Herforder Zeitzeuginnen und -zeugen erinnern sich: Leben in den 1930er Jahren

Gedenkstätte Zellentrakt Herford

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Herforder Zeitzeuginnen und -zeugen erinnern sich: Leben in den 1930er Jahren

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Gedenkstätte Zellentrakt Herford
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Jutta und Jürgen Heckmanns, Mitbegründer der Gedenkstätte Zellentrakt, haben in den Jahren 1988/89 Gespräche mit Herforder Jüdinnen und Juden geführt, denen es gelungen war, den Holocaust zu überleben. Dafür nutzte das Ehepaar die damals vergleichsweise billige und leicht zugängliche Videotechnik. So hielten sie Einzigartiges fest: Erinnerungen, Erzählungen, Zeugnisse von Herforder Mitbürger*innen, die inzwischen alle verstorben sind. In den Filmen jedoch existieren sie weiter, bringen uns Nachgeborenen ihre Geschichte/n näher. Der Autor Michael Girke und der Filmemacher Norbert Kaase haben aus dem alten Videomaterial von Jutta und Jürgen Heckmanns einige Passagen entnommen und diese - etwa zur Pogromnacht im Jahre 1938 – thematisch neu gegliedert. Diese kurzen Filme vermitteln gewiss keinen historischen Gesamtüberblick. Sie enthalten sehr persönliche Erlebnis-Schilderungen und Einschätzungen. Auf diese Weise sind sie jeweils Teile eines Kaleidoskops, das vor Augen führt, wie die „große Geschichte“ sich im alltäglichen Herforder Leben niederschlug. Ergänzt wird die Reihe durch ein Gespräch mit Jutta Heckmanns über die Arbeit an den alten Videofilmen. Die Filme der Reihe "Herforder Jüdinnen und Juden erinnern sich" sind Teil der Ausstellung "Eva, Simon und die Anderen. Jüdische Geschichte und Kultur im Raum Herford". Sie ist der Beitrag der Gedenkstätte Zellentrakt Herford zum Festjahr "1700 Jahre jüdisches Leben ins Deutschland".