Nasdaq Blutbad - Was passiert hier gerade?
Dr. Dietmar Peetz
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Nasdaq Blutbad - Was passiert hier gerade?
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Dr. Dietmar Peetz
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Gold, Silber, Staatsanleihen und Technologieaktien fallen gleichzeitig. Ist das ein gewöhnlicher Rücksetzer – oder wird dem Markt das Geld knapp? In diesem Video ordne ich den Ausverkauf ein und erkläre, warum mein Zyklusmodell 2026 als Wendepunkt markiert. Außerdem geht es um das Jahr, das mir mehr Sorgen macht als 2026: 2028.
Microsoft meldet 19 Prozent Umsatzwachstum, Meta 26 Prozent und Alphabet 25 Prozent – trotzdem geraten Aktien unter Druck. Im Video argumentiere ich, dass steigende Zinsen und schwindende Liquidität eine größere Rolle spielen könnten als die oft genannten Schlagworte „Tech-Crash“ und „KI-Blase“. Ich spreche über französische Staatsanleihen mit Renditen von über 5,14 Prozent – laut den im Video angeführten Daten der höchste Stand seit 2002 –, eine Staatsverschuldung von mehr als 119 Prozent der Wirtschaftsleistung und ein Defizit nahe 5,4 Prozent. Seit Beginn der Hormus-Krise seien französische Renditen zeitweise um mehr als 150 Basispunkte gestiegen.
Auch der Refinanzierungsbedarf steht im Fokus: In den USA werden 2026 fast 10 Billionen Dollar an Schulden fällig, in den OECD-Staaten müssen 14 Billionen refinanziert werden. Dazu kommen US-Wertpapierkredite von fast 1,5 Billionen Dollar – 77 Prozent über dem Niveau, als die Fed 2022 mit Zinserhöhungen begann. Ich vergleiche außerdem die Kreditfinanzierung von Unternehmen im Euroraum, wo laut EZB rund 80 Prozent der Unternehmensfinanzierung über Bankkredite laufen, mit den USA, wo es etwa 20 Prozent sind.
Mein Modell betrachtet fünf Zyklen: einen sechsjährigen Liquiditätszyklus, einen rund 54-jährigen Schuldenzyklus, einen rund 80-jährigen Chaoszyklus, einen 110-jährigen Weltkriegszyklus und einen 250-jährigen Imperiumszyklus. Dem Modell zufolge drehte der Liquiditätszyklus 2020 und erreicht 2026 seinen Hochpunkt. Schulden-, Imperiums- und Chaoszyklus kommen demnach ungefähr 2028 an einen Wendepunkt; der Weltkriegszyklus etwa 2030. Ich setze 2026 in meinem Systemzeitmodell mit 1927 gleich und spreche über die Zinssenkung der Fed in jenem Jahr sowie den Börsencrash von 1929 – als strukturelle Analogie, nicht als Behauptung, dass sich Geschichte exakt wiederholt. Außerdem geht es um den geplanten digitalen Euro 2029, das politische Ziel, Deutschland bis 2029 „kriegstüchtig“ zu machen, und eine mögliche Konfrontationsphase bis in die Mitte der 2030er Jahre.
Was bedeutet Liquiditätsknappheit für Anleger, Sparer und den deutschen Mittelstand? Und werden die Notenbanken erneut lockern – oder zunächst weiter zuschauen? Schreib deine Einschätzung in die Kommentare. Wenn du weitere Analysen zu Zyklen und Märkten möchtest, abonniere den Kanal.
Mehr über meine Arbeit findest du auf https://dietmarpeetz.com/
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Dieses Video dient der Meinungsbildung und Wissensvermittlung. Es ist keine Anlageberatung und keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten. Die im Video genannten Daten, Einschätzungen und Szenarien sollten eigenständig geprüft werden und stellen keine Garantie für künftige Entwicklungen dar.