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Der Fremdenweg zum Prebischtor - in memoriam (Böhmische Schweiz)

Rolandstouren

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Der Fremdenweg zum Prebischtor - in memoriam (Böhmische Schweiz)

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0:00 - Fotos und Karten; 0:47 - Grenzweg, Abzweig Fremdenweg und Mauer; 4:15 - An mehreren Felsriffen vorbei; 10:15 - Tierfigur; 12:09 - Wegsuche, Tierknochen, altes Grenzschild; 14:32 - Steinerner Damm; 18:02 - Mündung Weberschlüchte, Aussicht Kanapee; 20:44 - Die letzten Meter zum Prebischtor Der Fremdenweg war zwischen 1800 und 1945 der bekannteste Wanderweg in der Sächsisch-Böhmischen Schweiz. Er führte von Pillnitz aus duch die Sächsische Schweiz und über die Landesgrenze und am Prebischtor vorbei nach Herrnkretschen. Das bekannteste Wegstück war das Teilstück Lichtenhainer Wasserfall-Kuhstall-Großer Winterberg-Prebischtor. Der Weg war gut ausgebaut, Wanderer konnten auch durch Pferde oder Sesselträger befördert werden. Ab 1945 waren Grenzübertritte verboten, in den ersten Jahren danach war neben der Grenze im tschechischen eine Sperrzone. Nur wenige Wanderer und Kletterer waren später auf dem böhmischen Teilstück unterwegs. Der Weg verfiel allmählich, ein deutlicher Pfad war aber noch erkennbar. Ab 2010 wurden durch die beiden Nationalparkverwaltungen der Grenzweg und der böhmische Teil des Fremdenweges für Wanderer gesperrt, die Begehung wurde verboten. Das endgültige Aus für den Fremdenweg kam durch den Waldbrand 2022, der große Teile des Weges zerstörte. Zustand 2026 böhmischer Teil: Der Fremdenweg ist in großen Teilen nicht mehr vorhanden oder erkennbar. Einige Stellen wuchern durch dichten Jungbirkenwuchs zu, sind durch verkohlte und umgestürzte Bäume blockiert oder durch Erosion nach dem Brand zerstört. Der Fremdenweg wird nie wieder als offizieller Wanderweg begangen werden können, auch wenn er erlaubt wäre, er müßte größtenteils neu angelegt werden. Hinweise: Am Beginn des Grenzweges hängt eine Kamera, die Wanderung begann deshalb etwas weiter östlich. Die Tierfigur: Es gibt keine geschichtlichen Hinweise über die Urheber oder was die Figur ursprünglich darstellen sollte, anderslautende Meinungen sind Spekulationen. In alten Wanderführern wird sie nicht erwähnt. Am Kopf sind später Stücke abgeschlagen worden, vermutlich kurz nach 1945. In neuerer Zeit wird die Figur Löwe genannt, auf einer Skizze von Kletterern aus den 1960er Jahren steht Hund. Hier kann jeder für sich entscheiden, was es sein soll. Der Grenzweg und der Fremdenweg zum Prebischtor sind verboten, Vorsicht! Es gibt allerdings keine wissenschaftlich bewiesenen Naturschutzgründe, die die Sperrung des Weges rechtfertigen würden, nirgendwo gibts etwas darüber. Viele Wanderer und die tschechischen Anliegergemeinden fordern deshalb seit Jahren die Freigabe des Fremdenweges. Allerdings der Zustand des Weges .... https://mapy.com/de/turisticka?l=0&x=...