Architekturzentrum Wien: Wer redet mit beim Bauen?
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Architekturzentrum Wien: Wer redet mit beim Bauen?
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Wer redet mit beim Bauen? Wer trifft Entscheidungen? Wer plant – und mit wem und für wen? Unter dem Motto „Demokratie bauen" stellte der Architektur.Film.Sommer 2026 im Architekturzentrum Wien vier Abende lang genau diese Fragen. Kuratiert haben ihn Lene Benz (Az W) und Marlene Rutzendorfer (wonderland – platform for european architecture).
Vier Schwerpunkte: Wohnen, Migration, Räume für das Gemeinwohl und der öffentliche Raum. Der Eröffnungsabend „Vom Recht auf Wohnen" führte mit dem Dokumentarfilm „Brunaupark" nach Zürich, wo eine Pensionskasse einen großen Teil einer Siedlung kündigte, um neu zu bauen. Abbruch, Neubau, Rendite – und Menschen, die man dabei nicht gefragt hat.
Lene Benz nennt das Recht auf Wohnen einen demokratischen Imperativ und warnt, dass es keine Selbstverständlichkeit mehr sei: Leistbares Wohnen müsse Lebensgrundlage für die gesamte Gesellschaft bleiben, nicht nur für jene mit dem nötigen Auskommen.
Bemerkenswert ist das Format selbst: kein Museumsbau, sondern der Hof des Az W, freier Eintritt, keine Anmeldung. Marlene Rutzendorfer dazu: Architektur solle nicht innerhalb einer Bubble diskutiert werden, sondern alle Nutzerinnen und Nutzer von Stadt einladen. Am 12. August kam eine Diskussionsrunde mit der Arbeiterkammer Wien und dem Büro für Mitwirkung der Stadt Wien dazu.
Der Architektur.Film.Sommer fand 2026 zum 14. Mal statt.
Vollständiger Artikel: https://immobilien-redaktion.com/arti...
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