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Die Psychologie von Menschen, die kaum etwas auf Social Media teilen

Simon Josef Eckert

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Die Psychologie von Menschen, die kaum etwas auf Social Media teilen

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Simon Josef Eckert
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👉 Partnerfindungs-Kompass: https://simon-eckert.de/partnerfindun... Menschen, die keine Fotos auf Instagram oder anderen sozialen Medien posten, gelten oft als bescheidener, authentischer und unabhängiger von Likes. Aber hinter genau demselben Verhalten können völlig unterschiedliche psychologische Profile stecken. In diesem Video schauen wir uns sechs Typen von Menschen an, die nicht posten, und was die Forschung über sie sagt. Es geht um den verhinderten Perfektionisten, bei dem das Nicht-Posten ein Schutz vor Scham ist, und darum, warum Vermeidung kurzfristig erleichtert, die Angst aber langfristig verstärkt. Um den bewussten Minimalisten und Studien, die zeigen, dass Fotografieren die Erinnerung an ein Erlebnis verschlechtern kann und die Absicht zu teilen den Genuss mindert. Außerdem: warum Gewissenhaftigkeit mit weniger Social-Media-Nutzung zusammenhängt, was Narzissmus mit Selfies und Statusupdates zu tun hat, warum Introvertierte weniger Fotos hochladen und weshalb introvertiert nicht dasselbe ist wie schüchtern. Und um den stillen Beobachter, der viel scrollt, aber nichts teilt, und die Frage, wie sozialer Vergleich und passives Scrollen auf unser Wohlbefinden wirken. Zum Schluss ein einfacher Anhaltspunkt, an dem du erkennen kannst, ob hinter deinem eigenen Nicht-Posten eine bewusste Entscheidung steckt oder Vermeidungsverhalten. Kapitel: 00:00 Bescheiden, authentisch, über allem? 00:53 Typ 1: Der verhinderte Perfektionist 02:39 Typ 2: Der bewusste Minimalist 04:45 Typ 3: Der Disziplinierte 06:00 Typ 4: Der Selbstgenügsame 07:17 Typ 5: Der Introvertierte 08:46 Typ 6: Der stille Beobachter 10:12 Freiheit oder Schutz? Literaturverzeichnis: Perfektionismus und Selbstbild-Ziele (Längsschnittstudie) — Nepon, Flett & Hewitt (2024) https://doi.org/10.1177/0734282924123... Perfektionismus und Aufschieben (Meta-Analyse) — Sirois, Molnar & Hirsch (2017) https://doi.org/10.1002/per.2098 Vermeidungslernen: wie Vermeidung Angst aufrechterhält (Review) — Krypotos et al. (2015) https://doi.org/10.3389/fnbeh.2015.00189 Sicherheitsverhalten verhindert, dass Angst verlernt wird — Lovibond et al. (2009) https://doi.org/10.1016/j.brat.2009.0... Wer dokumentiert, erinnert sich schlechter (Kirchenführung und TED-Talks) — Tamir et al. (2018) https://doi.org/10.1016/j.jesp.2018.0... Fotografieren beeinträchtigt die Erinnerung — Soares & Storm (2018) https://doi.org/10.1016/j.jarmac.2017... Die Absicht zu teilen mindert den Genuss eines Erlebnisses — Barasch, Zauberman & Diehl (2018) https://doi.org/10.1093/jcr/ucx112 Aktive und passive Social-Media-Nutzung und Wohlbefinden (Meta-Analyse, 141 Studien) — Godard & Holtzman (2024) https://doi.org/10.1093/jcmc/zmad055 Big Five, Schüchternheit, Narzissmus und Facebook-Nutzung — Ryan & Xenos (2011) https://doi.org/10.1016/j.chb.2011.02... Die Big Five als Persönlichkeitsmodell — John, Naumann & Soto (2008), Handbook of Personality, Guilford Press Narzisstische Bewunderung und Rivalität — Back et al. (2013) https://doi.org/10.1037/a0034431 Narzissmus und Social-Media-Nutzung (Meta-Analyse) — McCain & Campbell (2018) https://doi.org/10.1037/ppm0000137 Das Bedürfnis nach Zugehörigkeit — Baumeister & Leary (1995) https://doi.org/10.1037/0033-2909.117... Kern der Extraversion: der Wunsch nach sozialer Aufmerksamkeit — Ashton, Lee & Paunonen (2002) https://doi.org/10.1037/0022-3514.83.... Extravertierte laden mehr Fotos auf Facebook hoch — Eftekhar, Fullwood & Morris (2014) https://doi.org/10.1016/j.chb.2014.04... Schüchternheit ist nicht dasselbe wie geringe Geselligkeit — Cheek & Buss (1981) https://doi.org/10.1037/0022-3514.41.... Sozialer Vergleich, Social Media und Selbstwert — Vogel et al. (2014) https://doi.org/10.1037/ppm0000047 Online zeigen wir vor allem positive Gefühle — Waterloo et al. (2018) https://doi.org/10.1177/1461444817707349 Passives Scrollen auf Facebook senkt das Wohlbefinden, vermittelt über Neid — Verduyn et al. (2015) https://doi.org/10.1037/xge0000057 Aktive vs. passive Nutzung: kein durchgängiger Effekt (Review) — Valkenburg, van Driel & Beyens (2022) https://doi.org/10.1177/1461444821106... Alleinsein als Weg zur Emotionsregulation — Nguyen, Ryan & Deci (2018) https://doi.org/10.1177/0146167217733073