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Jagdgesetz vs. Realität: Warum Wildschaden kaum gemeldet wird | Unser Land | BR

Unser Land

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Jagdgesetz vs. Realität: Warum Wildschaden kaum gemeldet wird | Unser Land | BR

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Ferdinand Freiherr von Wiedersperg-Leonrod, Waldbesitzer aus Schmiechen im Landkreis Aichach-Friedberg, fordert Schadensersatz von der örtlichen Jagdgenossenschaft für Wildverbiss. Denn durch die Schäden an den jungen Trieben kann es keine intakte Waldverjüngung geben – und ohne Verjüngung ist sein Wald nicht überlebensfähig. Doch die zuständige Jagdgenossenschaft Egling steht vor einem Problem: Die Kasse ist durch hohe Wildschadensforderungen belastet, während die Jäger den Wildbestand kaum kontrollieren können. Forstsachverständiger Gerhard Gaudlitz bewertet die Schäden und erklärt, wie sich selbst kleine Verbisse über die Jahre zu fünfstelligen Summen summieren. Die Eichen, die eigentlich robuste Baumarten für den Waldumbau sein sollen, werden durch den Verbiss in ihrem Wachstum zurückgeworfen. Doch viele Waldbesitzer scheuen den Aufwand, Schäden zu melden und wollen mögliche Konflikte mit der Jagdgenossenschaft vermeiden. Wiedersperg-Leonrod hingegen setzt auf klare Regeln und junge Jäger, die den Wildbestand so niedrig halten, dass der Wald wachsen kann. Autorin: Kirsten Zesewitz Aus der Sendung vom 02.10.2026. Mehr von UNSER LAND in der ARD Mediathek: https://1.ard.de/unser-land Landwirtschaft im BR: https://www.br.de/unserland #jagd #wald #unserland