Перейти к содержимому

2024-04-03 Fukui: 9. Kenroku-en Garten (兼六園) bei Burg Kanazawa / Olaf in Japan (4) Burgen-Tour

Olaf in Asien

0:00 / 0:00

2024-04-03 Fukui: 9. Kenroku-en Garten (兼六園) bei Burg Kanazawa / Olaf in Japan (4) Burgen-Tour

1 просмотр · 2 дня назад
Olaf in Asien
612 подписчиков
1 просмотр · 2 дня назад
Tagestour nach Kanazawa 金沢市 (9): An den Mauern des Kanazawa Castle Park (Burgpark Kanazawa, 金沢城公園) mit der Burg Kanazawa (金沢城) vorbei zum Kenroku-en Garten (兼六園). Der Kenroku-en wurde als Gartenanlage von der Maeda-Familie, den Herrschern der damaligen Provinz Kaga als Wandelgarten angelegt. Er gilt als einer der „Drei berühmten Gärten Japans“ und ist ein absolutes Meisterwerk der japanischen Landschaftsarchitektur. Sein Name bedeutet übersetzt „Garten der sechs Attribute“. Er bezieht sich auf eine traditionelle chinesische Landschaftstheorie, nach der ein perfekter Garten sechs eigentlich gegensätzliche Eigenschaften vereinen muss: Weitläufigkeit und Abgeschiedenheit, Kunstfertigkeit und Althergebrachtes sowie fließendes Wasser und einen weiten Panoramablick. Der 'Kasumi-ga-ike'-Teich, der "Dunstige Teich", bildet das zentrale Herzstück der Anlage. Er ist der größte der vier Teiche des Gartens und hat eine Fläche von 5826 m²; die Insel darin hat die Form einer Schildkröte. Beeindruckend auch die 'Karasaki-Kiefer', ein jahrhundertealter Baum, dessen Äste im Winter durch kunstvolle Seilkonstruktionen geschützt werden. Sie stammt aus Karasaki, ein historischer Ort am westlichen Ufer des Biwa-Sees in der japanischen Präfektur Shiga (nahe der Stadt Ōtsu). Das Meiji-Gedenkmal (Meiji Kinen-no-Hyo) im Kenrokuen-Garten ist ein 1880 errichtetes Bronzedenkmal für im Krieg gefallene Soldaten. Das Denkmal wurde erbaut, um die lokalen Krieger und Soldaten zu ehren, die während der Satsuma-Rebellion (einer großen Samurai-Revolte im Jahr 1877) ihr Leben verloren. Es zeigt eine über fünf Meter hohe Statue des legendären japanischen Prinzen Yamato Takeru no Mikoto. Es gilt als die erste Steh- bzw. Porträt-Bronzestatue in ganz Japan. Die Statue erlangte weltweite Berühmtheit, weil Vögel sie trotz ihrer exponierten Lage im Freien nie mit Kot beschmutzen. Ein Chemie-Professor der Universität Kanazawa fand heraus, dass eine bestimmte Metalllegierung der Bronze (u. a. Arsen- und Bleispuren) die Vögel auf natürliche Weise davon abhält, sich darauf niederzulassen oder sie als Toilette zu nutzen. Für diese humorvolle und zugleich faszinierende Entdeckung über den ewigen Kampf zwischen Statuen und Tauben wurde der Forscher mit dem Ig-Nobelpreis ausgezeichnet. Der Hisago-Teich (Hisago-ike, „Flaschenkürbis“, 瓢池) hat seinen Namen von seiner Form, die einem Flaschenkürbis ähnelt. Die Anlage des Gartens begann von dieser, der Burg nahe gelegenen Seite. Deshalb gilt er als der Ursprung des gesamten Gartenparks. Der "Grüne Wasserfall" (Midori taki) dort ist 6,6 m hoch und 1,6 m breit, ungewöhnlich groß für einen japanischen Garten. Er wurde 1774 angelegt. Das "Kürbis-Teehaus" (Yūgao-tei), ein strohgedecktes Teehaus am Ufer daneben, wurde ebenfalls 1774 gebaut. Auf einer kleinen Insel mitten im Teich steht eine markante, etwa 4,1 Meter hohe Steinpagode, die Kaiseki-Pagode. Sie soll ein Geschenk des mächtigen Feldherrn Toyotomi Hideyoshi an die Herrscherfamilie Maeda gewesen sein.