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FERDINAND FRANTZ singt "ARCHIBALD DOUGLAS " TEIL II

NoeckesHarfenschall

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FERDINAND FRANTZ singt "ARCHIBALD DOUGLAS " TEIL II

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Ferdinand Frantz singt "Archibald Douglas" Teil II von Carl Loewe (1796-1869) Hans Altmann, Klavier »Ich seh' dich nicht, Graf Archibald, Ich hör' deine Stimme nicht, Mir ist, als ob ein Rauschen im Wald Von alten Zeiten spricht. Mir klingt das Rauschen süß und traut, Ich lausch' ihm immer noch, Dazwischen aber klingt es laut: Er ist ein Douglas doch. Ich seh dich nicht, ich höre dich nicht, Das ist alles, was ich kann, Ein Douglas vor meinem Angesicht Wär' ein verlorener Mann.« König Jakob gab seinem Roß den Sporn, Bergan ging jetzt sein Ritt, Graf Douglas faßte den Zügel vorn Und hielt mit dem König Schritt. Der Weg war steil, und die Sonne stach, Und sein Panzerhemd war schwer; Doch ob er schier zusammenbrach, Er lief doch nebenher. »König Jakob, ich war dein Seneschall, Ich will es nicht fürder sein, Ich will nur warten dein Roß im Stall Und ihm schütten die Körner ein. Ich will ihm selber machen die Streu Und es tränken mit eigner Hand, Nur laß mich atmen wieder aufs neu Die Luft im Vaterland. Und willst du nicht, so hab' einen Mut, Und ich will es danken dir, Und zieh dein Schwert und triff mich gut Und laß mich sterben hier.« König Jakob sprang herab vom Pferd, Hell leuchtete sein Gesicht, Aus der Scheide zog er sein breites Schwert, Aber fallen ließ er es nicht. »Nimm's hin, nimm's hin und trag es neu, Und bewache mir meine Ruh', Der ist in tiefster Seele treu, Der die Heimat liebt wie du. Zu Roß, wir reiten nach Linlithgow, Und du reitest an meiner Seit', Da wollen wir fischen und jagen froh Als wie in alter Zeit.« Theodor Fontane