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Ich fühle mich beobachtet, obwohl niemand hinsieht – Autismus und ständige Selbstkontrolle

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Ich fühle mich beobachtet, obwohl niemand hinsieht – Autismus und ständige Selbstkontrolle

58 просмотров · 7 дн. назад
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Wie sitze ich? Wohin schaue ich? Rede ich zu viel? Wirke ich komisch? Für manche autistische Menschen läuft in sozialen Situationen ständig eine zweite Ebene mit: die Kontrolle der eigenen Wirkung. In dieser Folge geht es darum, warum Masking und Camouflaging dazu führen können, dass man sich selbst permanent beobachtet – selbst dann, wenn objektiv niemand besonders auf einen achtet. Wir sprechen darüber, wie wiederholte soziale Korrekturen, Unsicherheit und die Angst vor negativer Bewertung dazu beitragen können, dass Selbstkontrolle irgendwann automatisch wird. Außerdem geht es um die Frage, wann Anpassung hilfreich ist und wann sie so viel Energie kostet, dass eigene Bedürfnisse, Müdigkeit oder Reizüberlastung kaum noch wahrgenommen werden. Wichtig ist auch die Abgrenzung zu sozialer Angst, Trauma und tatsächlichen paranoiden Überzeugungen. Die zentrale Botschaft dieser Folge: Das Gefühl, beobachtet zu werden, kann sehr real sein – ohne dass andere einen tatsächlich ständig beobachten oder bewerten. Weitere verständliche Informationen, Alltagshilfen und kostenlose Angebote rund um Autismus findest du auf Autismus-Ratgeber.de.