Sherlock Holmes | Das Zimmer, das sich selbst verschloss
Sherlock Hörbibliothek
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Sherlock Holmes | Das Zimmer, das sich selbst verschloss
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In einem alten Haus in der Londoner Russell Street liegt ein wohlhabender Kaufmann tot in seinem Arbeitszimmer – die Tür ist von innen verriegelt, der Schlüssel steckt im Schloss, und niemand hat den Raum betreten oder verlassen. In dieser Folge der Sherlock Hörbibliothek stehen Sherlock Holmes und Dr. Watson vor einem der ungewöhnlichsten Fälle ihrer Laufbahn: einem Arbeitszimmer, das sich der Familienlegende nach von selbst verriegelt, sobald ein Mitglied der Familie Carlisle sterben soll.
Wer zuhört, erlebt, wie Holmes eine scheinbar übernatürliche Geschichte Stück für Stück entschlüsselt – vom ersten Blick auf den geölten Riegel über den schwachen Geruch von Kohlegas im Zimmer bis zur entscheidenden Spur aus Kerzenwachs, die erklärt, wie eine Tür von außen verschlossen werden kann. Die Ermittlung führt durch ein belastendes Testament, einen nervösen Familiennotar und die Aussage eines Hausmädchens, das in der Todesnacht ein leises Geräusch im Flur hörte.
Drei Stationen prägen den Fall besonders:
die erste Untersuchung des Arbeitszimmers und die Entdeckung des Gasgeruchs
die Spur des Notars Whitmore und die Prüfung seines Alibis
die abschließende Rekonstruktion, bei der Holmes vor Zeugen zeigt, wie der Riegel ganz ohne Zauberei bewegt wurde
Am Ende steht keine Geistergeschichte, sondern eine sehr menschliche, bittere Wahrheit über Gier und eine missverstandene Geste der Liebe. Sherlock Hörbibliothek erzählt klassisch inspirierte Kriminalfälle rund um Sherlock Holmes als atmosphärische Hörgeschichten für konzentriertes Zuhören und ruhige Abendstunden.
Diese Hörgeschichte ist eine eigenständige, fiktive Kriminalgeschichte, die die gemeinfreie Figur Sherlock Holmes von Sir Arthur Conan Doyle als Grundlage verwendet. Handlung, Namen und Ereignisse sind frei erfunden; Ähnlichkeiten mit realen Personen oder tatsächlichen Kriminalfällen sind rein zufällig.