Warum wird Regen in der trockensten Wüste der Erde zum Gift?
Atlas der Anomalien
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Warum wird Regen in der trockensten Wüste der Erde zum Gift?
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Atlas der Anomalien
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Warum wird Regen in der Atacama zum Gift? Bis zu 85 Prozent der Mikrobenarten starben, nachdem 2015 und 2017 nur 40 bis 50 Millimeter fielen.
Wir fahren in die Atacama, den trockensten nichtpolaren Raum der Erde. Wir erklären, warum Anden, Küstenkordillere und Humboldtstrom hier seit rund 45 Millionen Jahren jede Feuchtigkeit fernhalten. Wir zeigen, wie diese Trockenheit einen Schatz entstehen ließ: den chilenischen Salpeter, um den ein ganzer Krieg geführt wurde. Dazu gehören die Geisterstädte Humberstone und Santa Laura, das Schwimmbecken aus einem Schiffsrumpf und der Streik von 1907, der in Iquique blutig endete. Außerdem geht es darum, wie Haber und Bosch dem Salpeter mit Dünger aus Luft das Geschäft nahmen.
Dazu kommen Sewell, die Stadt der Treppen, und das Pica-Glas, über dessen Entstehung zwei Forschergruppen bis heute streiten. Wir zeigen den 119 Meter hohen Giganten von Tarapacá und die 66 Antennen des ALMA-Observatoriums auf 5000 Metern Höhe.
#Atacamawüste #Salpeter