25 Dinge aus der DDR, die kein Wessi versteht — und jeder Ossi sofort erkennt | DDR Doku
DDR Enthüllt
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25 Dinge aus der DDR, die kein Wessi versteht — und jeder Ossi sofort erkennt | DDR Doku
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Broiler statt Hähnchen, Nicki statt T-Shirt, Polylux statt Overheadprojektor: Im Osten hatte der Alltag seine eigenen Wörter. Wer in der DDR aufgewachsen ist, versteht sie sofort — im Westen sorgen sie bis heute für fragende Blicke.
In diesem Film geht es um 25 Dinge aus dem DDR-Alltag, von der Kaufhalle über die Schulspeisung bis zum Wohnzimmer.
Die ersten drei Broiler-Bars öffneten im November 1967 in Berlin, und das Wort kam über Masthähnchen aus Bulgarien in den Osten. Das Jägerschnitzel war eine panierte Scheibe Jagdwurst mit Makkaroni und Feuerwehrsoße. Vom Polylux wurden bis zur Wende im Schnitt rund 27.000 Geräte pro Jahr gebaut. In ein Einkaufsnetz aus Dederon passten bis zu zwölf Flaschen Bier. Die Vita Cola entstand 1958 in der Chemischen Fabrik Miltitz, und die Leuchtreklame „Plaste und Elaste aus Schkopau" war fast elf Meter hoch. Bei Sero gab es 1989 dreißig Pfennig für ein Kilo Zeitungen. Die Simson Schwalbe kostete neu 1.265 Mark, mehr als ein Monatslohn. Der Kaffee-Mix von 1977 bestand nur zu 51 Prozent aus Röstkaffee und verstopfte die Kaffeemaschinen, der Volksmund nannte ihn Erichs Krönung. Eine Schlager-Süßtafel durfte laut einer Anordnung von 1957 höchstens fünf Prozent Kakao enthalten. Ins Betriebsferienlager fuhr man für zwölf bis zwanzig Mark. Rund 25 Millionen Westpakete kamen jedes Jahr in den Osten, mit zusammen 12.000 Tonnen Kaffee. Eine Dreiraumwohnung im Neubau kostete etwa 106 Mark Miete. Und Pittiplatsch musste 1962 nach nur zwei Folgen gehen, weil er zu frech war, bis Protestbriefe ihn zu Heiligabend zurückholten.
Dazu Ketwurst und Grilletta, Konsum-Marken, Bückware, die Datsche, der Geruch der Rekord-Briketts, Würzfleisch, die Kittelschürze und das Tal der Ahnungslosen.
DDR Enthüllt dokumentiert die verborgene Geschichte der Deutschen Demokratischen Republik — die Orte, Menschen und Entscheidungen, über die die offizielle DDR-Geschichte schwieg.