Bose 601 III – Geschenkt ist noch zu teuer!? Revision lohnt sich? | Kult oder Klang-Katastrophe?
Christian Schwarzbeck - China-HiFi
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Bose 601 III – Geschenkt ist noch zu teuer!? Revision lohnt sich? | Kult oder Klang-Katastrophe?
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Christian Schwarzbeck - China-HiFi
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Heute geht es um einen echten Klassiker der HiFi-Geschichte: die Bose 601 Serie III.
Diese beiden Lautsprecher habe ich geschenkt bekommen – allerdings befinden sie sich in einem ziemlich schlechten Zustand. Die weißen Gehäuse sind deutlich vergilbt, die Bespannungen verschmutzt und teilweise vom Rahmen gelöst. Auch bei den Schaumstoffsicken der Tieftöner gibt es erste Schäden.
Doch genau deshalb wird es interessant: Lohnt sich eine Revision überhaupt noch?
Für die Bose 601 gibt es eine große Fangemeinde, und gut erhaltene Exemplare erzielen teilweise erstaunlich hohe Preise. Gleichzeitig gibt es unter HiFi-Enthusiasten auch sehr viele Bose-Kritiker. Kaum eine Marke polarisiert so stark.
Ich schaue mir deshalb nicht nur den Zustand dieser 601 Serie 3 an, sondern gehe auch auf die Geschichte von Bose und die ungewöhnliche Direct/Reflecting-Technik ein. Die 601 arbeitet nicht mit der klassischen Lautsprecheranordnung aus Kalottenhochtöner und Mitteltöner, sondern mit zwei 8-Zoll-Tieftönern und vier kleinen 3-Zoll-Konus-Chassis, die den Schall gezielt in unterschiedliche Richtungen abstrahlen.
Was steckt hinter dieser ungewöhnlichen Konstruktion? Warum lieben manche Bose-Besitzer ihre Lautsprecher seit Jahrzehnten, während andere mit Bose überhaupt nichts anfangen können?
Und vor allem:
Sind diese alten Bose 601 Serie 3 eine Restaurierung wert – oder gilt hier tatsächlich: Geschenkt ist noch zu teuer?
LG. Christian
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